Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.02.2019

Freitag, 22. Februar 2019
Heute war es wieder heiß, und die Waisen tranken bei der Mittagsfütterung eilig ihre Flaschen leer, damit sie im Schlamm baden gehen konnten. Dololo, Musiara, Mukkoka und Maisha wälzten sich fröhlich herum, aber Enkesha sorgte für das meiste Aufsehen bei den Besuchern: sie ging zum Schlauch, aus dem das Wasser kam, und nahm in den Mund, um das Wasser direkt daraus zu trinken!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.02.2019

Donnerstag, 21. Februar 2019
Nach dem gestrigen Regen kamen in der Nacht die Heeresameisen in Massen heraus. Man konnte kaum irgendwo gehen, ohne von Ameisen gebissen zu werden. Einige verirrten sich in Mureras und Sonjes Gehege, und bald wurden alle Elefanten von ihnen heimgesucht. Sogar die Keeper in ihrem Zelt blieben nicht verschont! Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch getrunken hatten, kamen sie kaum aus der Auswilderungsstation heraus, weil es rund um das Eingangstor von Ameisen nur so wimmelte. Mwashoti und Alamaya trauten sich nicht hindurch, und die Keeper mussten die Ameisen mit Insektenspray vertreiben, damit die Waisen in den Wald aufbrechen konnten. Jasiri schnüffelte etwas zu nah an den Ameisen und einige von ihnen krabbelten ihm anschließend im Rüssel herum und fingen an, ihn zu beißen. Als er in den Wald ging, schnaubte er unaufhörlich und versuchte, laut trompetend die Ameisen wieder loszuwerden!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.02.2019

Donnerstag, 21. Februar 2019
Ndotto war am Morgen besonders verspielt und forderte zuerst Tundani zum Ringkampf heraus, danach Naipoki und schließlich noch Kihari. Kihari nahm es im Sitzen mit ihm auf, was Ndotto sehr gelegen kam – schließlich ist sie sitzend fast genauso groß, wie er im Stehen! Am Ende krönte er sich zum Sieger, indem er auf Kiharis Rücken kletterte – was sie niemals erlaubt hätte, wenn sie nicht einverstanden gewesen wäre. Mittags trafen die Waisen am Baobab-Wasserloch auf eine wilde Herde, und zuerst traute sich nur Ndotto zu ihnen, bekam aber bald Unterstützung von Naipoki. Ein junger wilder Bulle schob Embu vom Baobab weg, damit er sich selbst an der Stelle kratzen konnte. Schließlich spielten die Waisen etwa 20 Minuten lang schön mit ihren wilden Artgenossen, bevor die Herde wieder ihrer Wege ging.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.02.2019

Donnerstag, 21. Februar 2019
Tumaren und Naroks Gruppen warteten am Morgen auf die Waisen und schlossen sich ihnen beim Luzernenheu an. Auch Suguta und Kainuk, sonst mit Mutara unterwegs, waren mit von der Partie, wie auch Kasigau, der war bisher in Makiretis Herde war, die sich aber auf die anderen Gruppen verteilt zu haben scheint. Olsekki hatte seinen Spaß mit einem Heuballen; anstatt zu fressen, warf er ihn in die Luft und spielte Fußball damit, als er wieder herunterkam. Karisa leistete einem jungen wilden Bullen an der Tränke Gesellschaft und unterhielt sich mit ihm. Er schien eine Weile zu überlegen, ob er mit ihm mitgehen sollte, aber am Ende kam er doch zu seinen Waisenfreunden zurück. Bestimmt wollte er nicht noch einmal so lange ohne seine Milch bleiben, wie damals, als er ein paar Monate in der Wildnis verbracht hatte und schließlich von den Ex-Waisen zurückgebracht worden war. Die beiden Freunde Enkikwe und Sapalan gingen auch noch einmal an der Tränke vorbei, um genug Wasser zu saufen, bevor es zum Grasen hinaus in den Busch ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.02.2019

Donnerstag, 21. Februar 2019
Heute war es bewölkt und windig, sodass die kleine Larro die meiste Zeit des Tages mit ihrer wärmenden Decke unterwegs war. Als es am Morgen hinaus in den Wald ging, hielt sich Kiasa dicht bei ihr, und es sah so aus als wollte sie ihr Gesellschaft leisten. Sie führte aber etwas anderes im Schilde: in einem unbeobachteten Moment schnappte sie sich Larros Decke und warf sie hoch in die Luft! Die anderen Waisen bekamen einen gehörigen Schrecken und rannten in alle Richtungen auseinander, um vor dem seltsamen fliegenden Ding in Deckung zu gehen. Es dauerte eine Weile, bis die Keeper alle wieder beruhigt hatten, und Kiasa, die offenbar sehr stolz auf ihren kleinen Streich war, verdrückte sich zum Grasen in die Büsche.