Freitag, 2. April 2021
Ex-Waisen Wendi mit Wiva und Wama, Galana mit Gawa, Naserian und Ithumbah hatten die Nacht vor der Auswilderungsstation verbracht und begrüßten die Waisen am Morgen. Esampu wollte Wema Guten Morgen sagen, und Naseku ging zu Gawa. Esampu versuchte, die kleine Wema zum Spielen zu animieren, indem sie sich hinlegte, damit Wema auf ihr herumklettern konnte; aber Wema hatte offenbar keine Lust und blieb lieber bei ihren Kindermädchen. Auch Naseku hatte nicht viel mehr Erfolg bei Gawa, die sehr schüchtern ist – kaum hatte sie die Keeper gesehen, rannte sie zu den Ex-Waisen zurück. Wiva folgte den Waisen hinaus in den Busch, aber geriet mit einigen von ihnen aneinander, die sie schubsten! Da sie es nicht mit allen gleichzeitig aufnehmen konnte, verdrückte sie sich doch lieber wieder zu ihrer Mutter und ihrer Familie. Am Nachmittag trafen die Waisen westlich des Ithumba-Bergs, das zurzeit eine beliebte Stelle zum Grasen zu sein scheint, auf weitere ihrer älteren Freunde, und einige der älteren Waisen wollten am Abend noch länger draußen bleiben. Die Keeper ließen sie bei den Ex-Waisen, die sie später zu den Stallungen eskortierten und dort ablieferten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.04.2021
Freitag, 2. April 2021
Am Nachmittag bekamen die Waisen die Milch am Schlammloch, da es ziemlich heiß war, und nachdem sie die Flaschen geleert hatten, rannten sie eilig zum kühlenden Wasser hinüber. Rama stand als erster am Rand und bewarf sich mit Matsch, und bald bekam er Gesellschaft von den anderen. Sogar Ziwadi schien es zu genießen, dass die Keeper ihren Rücken mit kühlem Schlamm bewarfen und mit Wasser aus dem Schlauch bespritzten. Nach einer Weile ging sie aber dann doch wieder zu ihrem geliebten Grünfutter. Die Waisen tummelten sich so begeistert im Wasser, dass manche gar nicht wieder herauskommen wollten. Maktao wälzte sich als letzter noch drin, obwohl die Keeper nach ihm riefen. Als die anderen schon wieder im Wald verschwunden waren, kam er endlich heraus und rannte ihnen hinterher, gefolgt von dem letzten Keeper, der noch bei ihm zurückgeblieben war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.04.2021
Freitag, 2. April 2021
Die Waisenelefanten sind manchmal wie menschliche Kinder – genauso wie diese hin und wieder ihren Geschwistern hinterher jagen, um an Süßigkeiten oder etwas anderes heranzukommen, jagen sich die Waisen auch ab und zu gegenseitig hinterher. Heute hatte Maisha es auf einen leckeren Zweig abgesehen, den Kiombo sich geschnappt hatte und darauf herumkaute. Statt sich selbst einen zu suchen, jagte sie hinter ihm her und versuchte, an seinen heranzukommen, sodass es Kiombo schließlich zuviel wurde – er drehte sich um und startete eine Rangelei mit seiner Verfolgerin! Er ist inzwischen ordentlich gewachsen und kräftig geworden, und so gab Maisha lieber auf und überließ ihm dann doch seinen Leckerbissen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.04.2021
Donnerstag, 1. April 2021
Am Baobab-Wasserloch positionierte sich Tundani am Ufer und bespritzte sich ausgiebig mit dem schlammigen Wasser. Pika Pika und Emoli planschten schon im Wasser herum und rangelten miteinander, und Tundani schloss sich ihnen an. Rorogoi, Suswa ud Mbegu stellten sich am Wassertransporter an und bedienten sich an dem frischen Wasser, mit dem die Tränke aufgefüllt wurde. Als Pika Pika herauskam, ging sie direkt zum Erdhaufen, um sich darauf herum zu rollen, und Ishaq-B und Ndii standen daneben und bewachten sie, damit sie nicht gestört wurde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.04.2021
Donnerstag, 1. April 2021
Malima und Sattao teilten sich am Morgen einen Busch und fraßen davon, bevor sie wieder ihrer Wege gingen. Malima schloss sich dann Musiara an, der an schönen Kratzfelsen vorbei gekommen war. Der Himmel war blau, und es gab keinerlei Anzeichen von Regen, obwohl um diese Zeit eigentlich die Regenzeit beginnt. Im Busch sieht man aber immer noch etwas Grün, denn in den letzten Wochen hat es immer einmal wieder kurz genieselt. Mit der Klimaveränderung scheint sich auch das Wetter anders zu entwickeln ans früHer.

