Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.12.2018

Samstag, 8. Dezember 2018
Am Morgen war es sehr kühl und regnerisch, sodass die kleinen Elefanten Dololo und Mukkoka, genau wie das Nashornbaby Maarifa, in ihren Ställen bleiben mussten; sie sind noch nicht kräftig genug für ein solches ungemütliches Wetter. Die anderen Waisen machten sich aber auf in den Wald und hatten ihren Spaß dabei, sich im Matsch und den kleinen Wasserläufen herumzurollen. Tagwa, Sagala und Kuishi eröffneten das große Schlammbaden, und die anderen machten bald mit. Die Jungs, Jotto, Mapia, Ambo, Emoli, Sattao, Musiara und sogar Maktao, kletterten ausgiebig aufeinander herum und rollten sich auf dem Boden. Es war sehr amüsant anzusehen, wie der kleine Maktao versuchte, auf Tagwa zu klettern; er kam nicht hinauf, sondern rutschte immer wieder ihren Rücken herunter. Als er sah, wie Musiara es auch versuchte, verpasste er ihm eine Kopfnuss – vermutlich dachte er, Musiara hätte ihn heruntergeschubst! Die beiden rangelten ein paar Minuten miteinander, bis Tamiyoi dazukam und die Gemüter wieder beruhigte, indem sie Musiara wegschickte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.12.2018

Freitag, 7. Dezember 2018
Als die Waisen die Hügel hinauf gingen, waren wilde Elefanten zu hören. Auch ein paar Büffel grasten im Gebüsch, die die Keeper überraschten. Sie hatten sie nicht gesehen, aber Lima Lima hatte wie immer aufgepasst, und als sie und Zongoloni sich daran machten, die ungebetenen Gäste zu verscheuchen, bemerkten die Keeper sie auch. Am Wasserloch tauchten ein paar Buschböcke auf, die zur Salzlecke wollten. Der Regen der letzten Tage hatte allerdings alles Salz ausgewaschen, sodass nichts mehr zu finden war. Mwashoti trompetete den Antilopen hinterher, als diese wieder davon sprangen, um sicherzugehen, dass niemand die Elefanten beim Schlammbad stören würde.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.12.2018

Freitag, 7. Dezember 2018
Am Morgen griff sich Ndotto etwas grünes Gras und legte es sich auf den Rücken. Bevor er allerdings etwas damit anfangen konnte, war schon Ngilai zur Stelle und hatte es sich mit dem Rüssel geschnappt, um es zu vertilgen. Lasayen versuchte, ihm noch etwas aus dem Mund zu stibitzen, aber er kam zu spät. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen wieder auf Emilys Herde, die gerade zu den Stallungen unterwegs war. Rombo blieb eine Weile bei Kenias Waisenherde, die weiter in Richtung Norden ging, und verwickelte Panda in einen kleinen Ringkampf. Am Baobab-Wasserloch wollte nur Bada baden; er rollte sich genüsslich im Schlamm herum, während die anderen nur am Rand standen und sich ein wenig bespritzten.