Mittwoch, 5. Dezember 2018
Für Malkia, Sana Sana und Ndiwa war es der erste Morgen in Ithumba. Die drei Neulinge kommen gut zurecht mit ihren neuen Freunden und gingen mit Esampu, Mteto und Mundusi hinaus. Es ist immer noch ziemlich feucht, und draußen im Busch rollten sich Sana Sana und Ndiwa in der nassen Erde herum. Esampu, Kauro und Naseku schlossen sich ihnen an. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad kamen Naseku und Mundusi noch an einem kleinen Wasserloch vorbei und kühlten sich darin noch einmal ab. Nach der Mittagsfütterung wälzten sie sich ausgiebig im Matsch abseits des großen Schlammlochs. Sapalan juckte es wohl am Ellbogen, und er benutzte einen Ast, um sich geschickt damit zu kratzen. Am Nachmittag staubte sich Sana Sana eine Weile ein, während Ndiwa und Esampu zusammen im Boden herumstocherten, um sich Erde für ein Staubbad vorzubereiten.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 05.12.2018
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Tagwa grast im Grünen
Tamiyoi nach der 9-Uhr-Fütterung
Sattao spielt mit den Steinen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.12.2018
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Die Abwesenheit von Sana Sana, Ndiwa und Malkia ist spürbar im Waisenhaus. Die Waisen gehen nicht mehr so weit in den Wald hinein wie zuvor, sondern bleiben eher in der Nähe der Keeper, denn Tagwa und Kuishi sind nicht so für weitere Spaziergänge zu haben. Jotto und Mapia, die vorher ein wenig im Schatten von Malkia, Sana Sana und Ndiwa standen, scheinen etwas aufzublühen und vertragen sich gut mit Tagwa und Kuishi. Draußen im Wald spielte heute Jotto mit Tagwa und Mapia mit Kuishi. Offenbar gefällt es ihnen, nicht mehr von den älteren Mädchen gesagt zu bekommen, was sie zu tun haben! Auch Tagwa sieht sehr zufrieden aus und kümmert sich sehr gut um die ganze Herde. Als ihre älteren Artgenossen noch da waren, haben sie ihr häufig nicht so viel Freiraum gelassen, und sie zog sich dann immer zurück. Sie ist ein sehr friedliebendes Mädchen, das keine Rangeleien mag; wenn sie jemand ärgert, geht sie normalerweise einfach davon, anstatt einen Streit vom Zaun zu brechen.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 04.12.2018
Dienstag, 4. Dezember 2018
Quanza frisst Grün im Wald
Murera kratzt sich an der Laderampe
Die Waisen grasen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.12.2018
Dienstag, 4. Dezember 2018
Murera und Sonje hatten am Morgen ganz schön zu kämpfen, denn durch den kühlen Regen in der Nacht waren ihre Beine steif und der Boden war überall sehr rutschig. Sie und Mwashoti konnten den anderen folgen, wenn es Anstiege im Wald hinauf ging, und manchmal gingen sie ein paar Schritte zurück, wenn sie an eine Stelle kamen, an der der Matsch zu dick war, als dass sie hätten hindurch laufen können. Einmal halfen Jasiri und Ngasha ihrer Leitkuh Murera, indem sie von hinten schoben, als sie Schwierigkeiten in einer besonders matschigen Stelle hatte. Sie schafften es, sie auf trockeneren Grund zu schieben, wo sie sich wieder den anderen anschließen konnte. Die jungen Bullen sind zwar manchmal frech und nerven die anderen, aber sie sind trotzdem zur Stelle, wenn ihre Leitkühe Hilfe benötigen!

