Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.11.2018

Donnerstag, 29. November 2018
Die Waisen blieben am Morgen nicht lang an den Stallungen, sondern machten sich bald auf in den Busch. Pare kratzte sich am Hals, und Mundusi schloss sich ihm an, bevor die beiden sich gemeinsam abseits der anderen ans Grasen machten. Lemoyian streckte sich nach den Blättern an den höchsten Bäumen. Nach der Mittagsfütterung gingen die Waisen auf direktem Wege ins Schlammloch, denn es war ein heißer Tag. Sie wateten und schwammen einmal quer durchs Wasser und kamen an der anderen Seite wieder heraus, um im Gänsemarsch zurück zu den Weidegründen zu gehen. Laragais Gruppe begleitete die anderen am Abend zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.11.2018

Donnerstag, 29. November 2018
Da der Umzug von Sana Sana, Malkia und Ndiwa bald bevorsteht, geht das Training für die drei Waisen im Umzugs-LKW weiter. Die meisten ihrer Fütterungen finden in dem Fahrzeug statt, um sie daran zu gewöhnen, und Sana Sana und Malkia haben kein Problem damit. Sie trinken ihre Milch ohne zu zögern in ihrem Abteil, und manchmal wollen sie sogar noch mehr. Nur Malkia ist zurückhaltend, und ihr ist der LKW offenbar unheimlich. Heute machte sie sich aber schon viel besser. Bei den letzten beiden Fütterungen konnte sie ganz gut damit leben, ihre Flasche im LKW leer zu trinken. Beim Besuch der Pateneltern um 17 Uhr ging sie halb hinein, sodass sie mit der Rüsselspitze gerade an die Flasche herankam. Mit den Hinterbeinen stand sie noch draußen und streckte sie, so lang es eben ging, zur allgemeinen Belustigung der Pateneltern. Sie stand beinahe nur auf den Vorderbeinen im Abteil und hinten auf den Zehenspitzen! So schaffte sie immerhin eine ihrer beiden Flaschen. Als Sana Sana und Malkia nach getaner Arbeit ihre Gehege eilten, wo das frische Grün auf sie wartete, ging Malkia noch einmal zurück, um zu sehen, ob es noch mehr Milch geben würde. Als aber nichts zu finden war, ging das Mädchen mit den gefalteten Ohren kollernd in ihr Gehege.