Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.11.2018

Freitag, 9. November 2018
Am Morgen soffen sieben wilde Bullen an den Stallungen und machten Ex-Waise Lenana schöne Augen, die paarungsbereit zu sein scheint. Als sie wieder davonging, folgte ihr einer der Bullen, während die anderen in einigem Abstand hinterher gingen. Die Waisen gingen nach Norden, und es war wieder sehr heiß, sodass nach der Mittagsfütterung Schlammbad angesagt war. Naseku und Wanjala hatten jede Menge Spaß im Wasser und spritzten herum und trompeteten dabei. Naseku ist ganz das Gegenteil von Kauro, der sich sogar beinahe vor dem Wasser fürchtet. Beide waren gerettet worden, als sie im Wasser feststeckten, aber während Naseku offenbar darüber hinweg ist, scheint Kauro immer noch traumatische Erinnerungen daran zu haben, als er seine Familie verlor.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.11.2018

Freitag, 9. November 2018
Manche Menschenkinder können es nicht leiden, wenn sie baden gehen sollen, und so ähnlich ist es mit einigen Elefantenwaisen auch! Wenn sie ihre Milchflaschen leergetrunken haben, rennen manche von ihnen direkt in den Matsch – Ambo und Sattao sind allerdings zwei Jungs, die sich alle Mühe geben, das Schlammloch zu meiden! Als die erste Gruppe heute bei der Milchfütterung war, konnte man sie alle im Schlamm baden sehen – außer Sattao. Sogar Dololo, von dem man erwarten würde, dass er – nach seiner Rettung aus einem sumpfigen Wasserloch – auf Wasserlöcher nicht gut zu sprechen ist, tummelte sich im Matsch. Maisha bekam mit, dass Sattao nicht ins Wasser gehen wollte und rannte daraufhin vom Matschloch zu ihm hin und schuffelte sich an ihm. Offenbar wollte sie ihn so zum Schlammbad animieren! Sattao tat aber sein bestes, ihr aus dem Weg zu gehen. Als Maisha merkte, dass sie keinen Erfolg hatte, rannte sie stattdessen zum Absperrband und verteilte den Matsch unter den Besuchern, so wie es sonst Malima tut.