Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.11.2018

Sonntag, 4. November 2018
Die Stimmung war heute gedrückt, denn Merru ist sehr krank geworden; alle kämpfen um sein Leben und rund um die Uhr ist jemand bei ihm. Es scheint wie eine Lungenentzündung zu sein, und Flüssigkeit läuft aus seinem Rüssel und seinem Mund. Enkesha kann sehr mitfühlend sein, und sie merkte, dass es Merru nicht gut ging, als sie am Abend zurück zum Stall kam. Sie versuchte, ihn mit dem Rüssel zwischen die Absperrung hindurch zu erreichen, weil sie sah, dass es ihm schwerfiel zu atmen. Sie wollte noch nicht einmal von dem Grünfutter fressen, über das sie sich sonst gleich hermacht, wenn sie nach Hause kommt, sondern legte nur den Rüssel auf die Holzwand zwischen ihren Räumen und schaute dem armen Merru zu. Egal wie alt die kleinen Elefanten sind, sie kümmern sich immer rührend um einander.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.11.2018

Samstag, 3. November 2018
Frechdachs Lima Lima schlich sich am Morgen in Shukurus Gehege, um dort Luzernenheupellerts zu stibitzen. Als die Keeper merkten, dass sie davongerannt war, riefen sie ihr hinterher, aber sie war zu flink und schaffte es, einen ganzen Rüssel voller Pellets mitzunehmen. Mwashoti startete auch einen Versuch, aber er wurde gleich von den Keepern entdeckt, die ihn wieder vom Eingangstor weg manövrierten. Als es dann in den Wald hinaus ging, tauchten vier wilde Bullen auf und beobachteten die Waisen. Die Keeper dachten, Sonjes spezieller Freund Osama wäre darunter; die Waisen beachteten sie aber nicht weiter, und Osama war nicht dabei.