Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.11.2018

Freitag, 2. November 2018
Die sechs Waisen von Mbegus kleiner Herde kamen am Morgen als erste zur Milchfütterung, gefolgt von Lentili und ihren Freunden. Ndoria rannte hinter Mashariki her, was dieser so einen Schrecken einjagte, dass sie erst einmal an den Milchflaschen vorbei flitzte! Ein ganzes Stück weiter drehte sie sich um und merkte, dass Ndoria, die dafür bekannt ist, die anderen hin und wieder in den Schwanz zu beißen, an der Milch angehalten hatte und nicht mehr hinter ihr her war. Schließlich widmeten sich alle den Luzernenheupellets und spielten noch ein wenig, bevor es hinaus zum Grasen ging. Nördlich des Mazinga-Bergs forderte Ngilai seinen besten Freund Murit zu einem Ringkampf heraus. Ishaq-B umrüsselte Mbegu und tätschelte sie mit dem Rüssel am Kopf, als ob sie ihr versichern wollte, dass alles in Ordnung ist.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.11.2018

Freitag, 2. November 2018
Am Morgen tauchte ein Büffel an den Stallungen auf, um Wasser zu saufen. Olsekki und Tusuja wollten ihn verscheuchen, aber er ließ sich nicht beeindrucken. Er wich erst zurück, als plötzlich der große Ex-Waise Meibai auftauchte und ihm drohte. Kaum hatte Meibai aber die Tränke verlassen, kam er wieder zurück. Enkikwe ging hin und versuchte auch sein Glück, aber der Büffel schaute ihn nur verständnislos an. Er wusste, dass der kleinere Enkikwe mit seinem verletzten Bein ihm nichts anhaben konnte. Meibai begleitete die Waisen dann auf dem Weg zu den Weidegründen und verabschiedete sich danach bald. Auf dem Weg zum Schlammbad versteckte sich Enkikwe hinter einem Felsen. Als die Gruppe nach dem Schlammbad wieder an der Stelle vorbei kam, futterte er ganz entspannt am Wegesrand – offenbar war ihm heute nicht nach Schlammbad gewesen! Galla und Namalok verwickelten sich am Nachmittag in ein Kräftemessen, das unentschieden ausging, und Rapa legte eine Pause ein, um sich einzustauben.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.11.2018

Freitag, 2. November 2018
Jotto ist jetzt der größte Junge im Waisenhaus und misst seine Kräfte mit den älteren Mädchen. Er will immer Tagwa, Sana Sana, Kuishi und Malkia zum Ringkampf herausfordern. Malkia ist allerdings eine schwierige Gegnerin und lässt nicht mit sich spaßen; gegen sie hat Jotto es nicht leicht! Sana Sana, Tagwa und Kuishi rangeln allerdings immer gerne mit ihm, sind aber auch auf der Hut. Draußen im Wald wollte er heute nach der Milchfütterung Tagwa in einen Ringkampf verwickeln. Er versuchte es einige Zeit, aber schließlich gab er auf, weil Tagwa ihm ein paarmal deutlich zu verstehen gab, dass sie lieber grasen wollte. Jotto versuchte es bei Sana Sana, aber auch sie war nicht in der richtigen Stimmung und schubste ihn ruppig weg. Er wollte schon aufgeben, als er seinen Spielkameraden Luggard sah, der sich gerade genüsslich einstaubte. Er ging zu ihm, und die beiden rangelten ausgiebig miteinander. Dabei war Jotto aber immer schön vorsichtig, denn er weiß, dass Luggard mit seinem kaputten Bein nicht allzu wild spielen kann.