Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Murera und Luggard lernten heute im Wald einen jungen wilden Bullen kennen, mit dem sie sich sehr gut zu verstehen schienen. Er tauchte am Morgen auf und war sehr freundlich. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, waren die beiden immer noch mit ihrem neuen Freund in den Büschen beschäftigt. Lima Lima und Sonje hatten Zongoloni und Ziwa im Schlammloch erspäht und waren zu ihnen gerannt, um sie zu begrüßen. Weil Lima Lima so in der besten Position war, um als erste zur Milch zu kommen, beschlossen die Keeper, lieber weiter hinaus zu den anderen zu fahren. Das Geräusch des Fahrzeugs verunsicherte allerdings Luggards wilden Freund, und er machte sich in den Wald davon.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Heute Morgen gingen die Waisen unter dem Kommando von Panda hinaus in den Nationalpark. Sie brachte die Herde zur felsigen Seite des Mazinga-Bergs, wo sie sich breit machten und fleißig futterten. Godoma, Emoli, Kenia und Tagwa bildeten eine Gruppe und blieben den ganzen Vormittag zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Mittags warteten die Waisen geduldig darauf, dass ihre Milch ankam, und nachdem sie die Flaschen geleert hatten, ging Murit sich an einem Baum kratzen. Suswa und Arruba badeten, und als sie aus dem Wasser kamen, gingen sie sich einstauben. Auch Ngilai genehmigte sich ein schönes Staubbad.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Die Waisen kamen am Morgen bestens gelaunt aus den Gehegen und machten sich auf den Weg hinaus zu den Weidegründen. Sapalan und Malkia grasten zusammen, während Wanjala und Tusuja einen Ringkampf starteten. Auch Roi und Jotto spielten miteinander, während Kauro versuchte, auf Musiara zu klettern. Schließlich forderte Wanjala auch noch Pare heraus, bevor es zur Mittagsfütterung am Schlammloch ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Die Waisenherde besteht aus ganz unterschiedlichen Charakteren. Während Maktao und Mukkoka sehr freundliche junge Bullen sind, balgen Kiombo und Naboishu viel mehr herum und sind auch weniger an den jüngeren Waisen interessiert. Maktao war schon immer ein umgänglicher kleiner Elefant, und er verbringt immer noch viel Zeit mit den Babys und passt auf, dass niemand sie ärgert. In letzter Zeit hat er sich auch angewöhnt, hinter der Herde her zu gehen und so sicherzustellen, dass sie nicht in Gefahr ist. In der Wildnis sieht man das häufig bei erwachsenen Bullen, die eine Herde in einiger Entfernung begleiten und über sie wachen. Mukkoka hat noch immer eine besondere Beziehung zu Naleku, und die beiden grasen häufig nicht weit voneinander weg. Mukkoka sieht man auch nie dabei, wie er irgendwelche anderen Waisen ärgert; er macht meist sein eigenes Ding. Heute graste er am Nachmittag zufrieden mit Rama, und die beiden schienen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genießen. Auch Naleku schloss sich ihnen gelegentlich an. Ansonsten grast sie auch gern mit allen anderen zusammen. Heute war sie vor allem mit Nabulu, Kiasa und Larro unterwegs, bevor sie wieder zu Mukkoka und Rama zurück ging. Olorien und Naboishu schließlich sind die beiden vorlautesten der Herde – sie trompeten und kollern häufig laut los, ohne ersichtlichen Grund! Naboishu hat von den Keepern schon den Spitznamen „Schreihals“ bekommen, weil er laut los schreit, wenn er seine Milch haben will. Manchmal versetzt das den anderen einen ordentlichen Schrecken!