Samstag, 1. September 2018
Bei der morgendlichen Fütterung trank Mteto ihre Milch sehr schnell aus und ging dann zu Namalok, um den Rüssel wieder in seinen Eimer zu stecken. Namalok machte sich nichts daraus, da er wusste, dass die Keeper gleich mit ihr schimpfen würden, wenn sie sie sehen – und so war es auch. Draußen an der Tränke löschten fünf wilde Bullen ihren Durst und entspannten sich dann ein paar Schritte weiter. Oltaiyoni, Galla, Esampu und Mteto gingen zu ihnen und leisteten ihnen Gesellschaft. Die Keeper pfiffen nach ihnen, und Oltaiyoni hörte sie und kam zur Herde zurück. Als sie alle wiedergekommen waren, fordete Tusuja Galla heraus und schubste ihn herum; Galla versuchte, sich zu verteidigen, aber Tusuja war stärker. Kauro vertrieb sich die Zeit mit Kratzen an einem Baum, und Laragai folgte mit ihren Komplizen den wilden Bullen – sie ignorierten die Rufe der Keeper, bei den Waisen zu bleiben. Beim Mittagsschlammbad traute sich niemand ins Wasser, weil es zu kühl war. Am Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto, und Galla staubte sich ein wenig ein. Abends schauten Galana mit der kleinen Gawa, Sidai, Chyulu, Lenana, Sunyei mit der kleinen Siku, Lualeni und Zurura an den Stallungen vorbei und löschten noch einmal ihren Durst.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 01.09.2018
Samstag, 1. September 2018
Sana Sana kommt zurück, um nach Luggard und Musiara zu sehen
Musiara, Enkesha und Sana Sana
Tagwa im Wald
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.09.2018
Samstag, 1. September 2018
Sana Sana zeigt seit einer Weile mehr mütterliche Instinkte und kümmert sich viel mehr um die kleinen Waisen. Scheinbar hat sie gemerkt, dass sie jetzt eine der ältesten Elefanten im Waisenhaus ist – neben mit Tagwa, Malkia, Ndiwa und Sagala – und will ein Vorbild sein für die anderen. Sie hat gesehen, wie Tagwa für die Babys da ist und für sie sorgt, und fühlt sich verpflichtet, es ihr gleich zu tun. Sie wird aber wohl nicht an Tagwa herankommen, die schon von klein auf ein solches Verhalten gezeigt hat. Als die Waisen heute in den Wald gingen, sah Sana Sana, wie Luggard und Musiara weit hinten blieben. Sie ging zurück zu ihnen und begleitete sie zu den anderen. Dabei tätschelte sie sie mit ihrem Rüssel, woraufhin der kleine Musiara anfing zu kollern. Tagwa kam aus dem Wald gelaufen, um zu sehen, warum Musiara kollerte, aber als sie sah, dass Sana Sana da war und sich um die beiden kümmerte, war sie beruhigt. Gemeinsam gingen sie weiter und warteten auch geduldig darauf, dass Luggard hinterher kam.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 31.08.2018
Freitag, 31. August 2018
Alamaya mit Murera
Zongoloni sucht sich die saftigsten Blätter aus
Quanza auf dem Weg zu den Quellen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2018
Freitag, 31. August 2018
Die Waisen blieben heute in der Gegend um die Quellen, wo sie schön grasten. Nur Jasiri hatte eine andere Route im Sinn und versuchte die anderen Jungs zu überreden, nicht mit Sonje und Lima Lima, die voraus gingen, mitzugehen. Mwashoti wich natürlich nicht von Mureras Seite, und die beiden kamen langsam hinterher. Als von allen Seiten Büffel auftauchten, kam Sonje zurück, um Murera zu helfen, die Tiere mit lautem Getröte zu verscheuchen. Als sie in den Hügeln waren, verlor Alamaya seine Freunde Lima Lima, Zongoloni und Quanza aus den Augen und kollerte laut los. Faraja kam herbei und nahm ihn zu Murera und Sonje mit, wo auch gleich Lima Lima auftauchte.

