Donnerstag, 30. August 2018
Karisa und Namalok war klar, dass es ein heißer Tag werden würde, und so gingen sie am Morgen gleich zur Tränke, um genug Wasser für den Vormittag zu saufen. Kurz darauf tauchte Olares Gruppe auf, allerdings ohne Olare, Kitirua und Naisula; Tumaren war die Anführerin. Sie schlossen sich den Waisen an, als es in den Busch geht. Unterwegs trafen die Waisen mit ihren Keepern auf eine junge wilde Elefantenkuh, die manchmal recht aggressiv ist, wenn sie beim Schlammbad auftaucht. Sie hatte offenbar einen Stoßzahn verloren, es war aber nicht klar, wie das passiert war. Solche Dinge passieren – auch Narok kam eines Morgens plötzlich mit einem Stoßzahn weniger zu den Stallungen. Oltaiyoni hob einen Zweig vom Boden auf und ließ Olsekki und Siangiki mit daran knabbern. Als es sehr warm wurde, legten die Waisen eine Pause unter einem Baum ein und machten sich wieder ans Grasen, als es etwas wieder abgekühlt war.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 30.08.2018
Donnerstag, 30. August 2018
Maktao, Sagala und Kuishi bei der 9-Uhr-Fütterung
Maisha, Emoli und Maktao grasen lieber ein Stück von Malkia entfernt
Malkia behält die Jungs im Auge
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.08.2018
Donnerstag, 30. August 2018
Kuishi und Malkia sind in letzter Zeit ziemlich streng mit den jungen Bullen wie Jotto, Ambo, Emoli und vor allem Mapia. Sie zetern oft mit ihnen herum und lassen sie wissen, wer das sagen hat. Dadurch versuchen die Jungs, den beiden Mädchen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Wenn ihnen draußen im Wald eine der beiden über den Weg läuft, machen sie meist auf dem Absatz kehrt. Heute graste Emoli nicht weit entfernt von Malkia, und als er sah, wie sie sich umdrehte und auf ihn zu ging, rannte er schnell bellend davon! Kuishi und Malkia haben sich das erst angewöhnt, seit Mbegu und die anderen älteren Waisen nach Tsavo umgezogen sind; sie halten die Jungs an der kurzen Leine!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 29.08.2018
Mittwoch, 29. August 2018
Lima Lima auf dem Berg
Jasiri beim Grasen
Shukuru genießt das Staubbad
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.08.2018
Mittwoch, 29. August 2018
Die Waisen begannen den neuen Tag, und Sonje brachte, zusammen mit Lima Lima, Zongoloni und Quanza, die Jungs hinaus in den Wald. Murera blieb allein zurück, und als sie das merkte, beschwerte sie sich laut kollernd. Die anderen, die schon im Gebüsch verschwunden waren, hörten es und kamen zurück, um nach ihr zu sehen. Murera ist es nicht gewohnt, ohne ihre Freunde Sonje und Mwashoti, mit dem zusammen sie normalerweise unterwegs ist, hinaus zu gehen. Sie kamen aber zurück und leisteten ihr Gesellschaft, sodass sie wieder zufrieden war. Als einige wilde Bullen auftauchten, waren Murera und Sonje sehr freundlich, aber Zongoloni und Quanza, die im Vergleich dazu noch sehr klein aussehen, rannten eilig vor ihnen davon.

