Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.08.2018

Montag, 20. August 2018
Auf dem Weg zu den Weidegründen blieb Ishaq-B heute südlich des Mazinga-Bergs stehen, um sich einzustauben. Ndotto, Lasayen und Tundani machten mit, und sie spielten alle schön miteinander. Danach schlossen sie sich wieder den anderen an, die schon fleißig grasten. Nach der Mittagsfütterung der jüngeren Waisen rannten diese zum Wasserloch, wo ihre älteren Freunde wartete und auch eine große wilde Herde Wasser soff. Ein Bulle im Teenager-Alter kam herbei und lud die Waisen ein mitzuspielen. Danach rangelte er noch eine ganze Weile mit Panda und blieb etwa 20 Minuten bei ihr, Tundani, Nelion und Bada, bevor er wieder zu seiner Herde zurückkehrte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.08.2018

Montag, 20. August 2018
Die Keeper waren heute sehr müde, da sie die ganze Nacht draußen gewesen waren und auf Chemi Chemi aufgepasst hatten, der nicht im Gehege bleiben wollte. Er tauchte nach dem Mittagsschlammbad allein wieder auf und spielte noch ein wenig im Matsch. Zum Glück hatten die Keeper seine Medizin dabei und wollten die Gelegenheit nutzen, ihn gleich zu behandeln. Er war allerdings sehr unruhig, und noch nicht einmal eine Milchflasche überzeugte ihn mitzuspielen. Die Keeper ließen aber nicht locker und schafften es schließlich, ihn zu behandeln, und danach schloss er sich den Waisen an. Er blieb den ganzen restlichen Tag bei den Waisen und kam auch am Abend mit zurück zu den Stallungen. Diesmal ging er freiwillig mit ins Gehege, aber nach ein paar Minuten fing er wieder an herumzutoben. Schließlich brach er das Tor auf und rannte schnurstracks wieder hinaus in den Busch. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Gehegetor soweit wiederhergestellt war, dass die anderen nicht hinaus konnten! Die Keeper versuchen ihr Bestes, Chemi Chemi an seinen Löwenverletzungen zu behandeln, aber ohne Betäubung ist es schwierig – das ist allerdings keine Option, denn es würde ihn zu sehr schwächen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.08.2018

Montag, 20. August 2018
Am Morgen tauchten die langsam unabhängiger werdenden Narok, Vuria, Orwa und Bomani an den Stallungen auf, die das letzte Mal vor drei Wochen da gewesen waren. Sie waren sehr durstig und kamen gleich zur Tränke gerannt. Danach schlossen sie sich ihren jüngeren Freunde an und fraßen mit ihnen zusammen Luzernenheu. Bomani nahm einen ganzen Haufen Heu auf dem Rücken mit als Wegzehrung! Namalok kratzte sich am Hals und rangelte noch ein wenig mit Roi, bevor es hinaus in den Busch ging.