Mittwoch, 1. August 2018
Ziwa im Schatten
Faraja beobachtet die wilde Elefantenherde
Alamaya mit aufgestellten Ohren
Mittwoch, 1. August 2018
Ziwa im Schatten
Faraja beobachtet die wilde Elefantenherde
Alamaya mit aufgestellten Ohren
Mittwoch, 1. August 2018
Viele wilde Elefanten mit kleinen Kälbern besuchten am Morgen das Wasserloch an den Stallungen. Es wurde getrötet und in den Büschen raschelte es unentwegt. Lima Lima, die immer die aufmerksamste von allen ist, hatte sie zuerst bemerkt. Die wilde Herde wusste nicht so recht, was sie von den Keepern halten sollte, aber nachdem sie überzeugt waren, dass von ihnen keine Gefahr ausging, ließen sie den Waisen ihren Platz, bevor sie selbst zum Saufen kamen. Die kleinen Kälber durften zuerst ans Wasser, denn sie sahen sehr durstig aus. Als Ziwa und Faraja ihre wilden Artgenossen witterten, streckten sie ihre Rüssel nach ihnen aus, um sie besser wahrnehmen zu können. Als die Elefanten ihren Durst gelöscht hatten, machten sie sich wieder auf den Weg, mit den kleinen Babys unter den Bäuchen ihrer Mütter.
Mittwoch, 1. August 2018
Bada an der Spitze der Waisenherde
Ndotto (vorn) spritzt mit Wasser herum
Mittwoch, 1. August 2018
Galla spielt mit Karisa
Mundusi, Ukame und Mteto
Kauro am Schlammloch!
Mittwoch, 1. August 2018
Olares Gruppe schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, machte sich aber danach gleich wieder auf den Weg. Draußen im Busch forderte Karisa Galla zum Ringkampf heraus. Karisa, der einst zusammen mit Dupotto und Kelelari für drei Monate in der Wildnis verschwand und danach lange sehr schüchtern und zurückhaltend war, ist jetzt richtig lebhaft geworden. Er fordert regelmäßig seine Bullenfreunde heraus, um die Rangfolge in der Herde festzulegen. Ukame nahm Mundusi und Mteto beiseite und brachte ihnen bei, wie man mit dem Fuß das Gras entwurzelt. Roi suchte sich einen Felsen zum Kratzen aus. Mittags war es heiß, sodass sogar Kauro mit badete! Er war als Baby in einen Brunnen gefallen, bevor er gerettet wurde, vermutlich ist er daher auf Wasser nicht gut zu sprechen. Heute war er allerdings der erste im Schlammloch, und zum ersten Mal in diesem Jahr tauchte er komplett im Wasser unter! Tusuja kletterte im Wasser auf Mteto herum, und Galla auf Roi. Esampu war schlauer und ging den Jungs aus dem Weg. Kauro, Olsekki, Tusuja, Esampu und Dupotto waren am eifrigsten beim Schlammbad und beim Staubbad. Am Abend tauchte Mutaras Herde an den Stallungen auf, nachdem sie vier Tage weg gewesen war. Turkwels Schwanz scheint doch schlimmer von dem Löwenangriff mitgenommen zu sein und hat sich sehr verschlechtert, seitdem sie nach ihrer Behandlung aus dem Gehege ausgebrochen war. Die Infektion hat sich ausgebreitet und scheint den Schwanzansatz stark in Mitleidenschaft gezogen zu haben. Es sieht wohl so aus, als ob Turkwel das vierte Waisenkind ohne Schwanz in Ithumba werden würde – nach Kilaguni, Kanjoro und Kelelari, der sich vor einem Jahr einer wilden Herde angeschlossen hat.