Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.07.2018

Montag, 30. Juli 2018
Lentili und Mashariki nahmen Mbegu heute die Führungsrolle ab und brachten die Waisen in Richtung Westen. Ngilai forderte Lasayen zum Kräftemessen heraus, und danach noch Ndotto. Nach der Mittagsfütterung gab es ein Schlammbad am Baobab-Wasserloch. Ndotto stand inmitten des Wassers und konnte sich nicht entscheiden, ob er sich nun herumwälzen sollte oder nicht. Murit sprang ins Wasser und genoss ein ausgiebiges Bad. Nach dem Schlammbad nahm Ndii ihr Adoptivkind Tahri zum Grasen mit. Auch Suswa und Nelion setzten sich von der Herde ab und grasten etwa zwei Stunden lang bei einer wilden Herde. Kurz bevor es Zeit war, nach Hause zu gehen, kamen sie zurück und schlossen sich wieder den Waisen an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.07.2018

Montag, 30. Juli 2018
Olares Gruppe und zwei junge wilde Elefanten begrüßten die Waisen am Morgen vor den Stallungen. Murka legte sich hin, in der Hoffnung, dass die Kleinen mit ihr spielen würden, aber es kam niemand. Stattdessen nutzte Kibo die Gelegenheit, ihr auf den Rücken zu klettern! Rapa, Galla und Karisa gingen zur Tränke, wo ein etwas 15 Jahre alter wilder Bulle Wasser soff. Die drei Waisen schauten ihren Artgenossen bewundernd an und plauderten ein wenig mit ihm. Eine halbe Stunde später begleiteten Olare und ihre Kollegen die Waisen hinaus in den Busch. Naisula spielte mit Tumaren und Chemi Chemi mit Kititrua. Enkikwe schloss sich zum Grasen mit Olsekki und Siangiki zusammen, die immer gut auf ihn aufpassen. Siangiki juckte es am Ohr und sie kratzte sich an einem Baum. Später hatte Wanjala das gleiche Problem, aber statt einen Baum zu benutzen, brach er sich einen Ast ab und kratzte sich damit. Beim Schlammbad zog sich Sapalan in das kleinere Schlammloch zurück, und als er sich gerade Wasser hinter die Ohren spritzte, kam ein Warzenschwein aus dem Gebüsch und schloss sich ihm an. Zuerst wusste er nicht so recht, wie er reagieren sollte und stellte sicherheitshalber die Ohren auf. Das Warzenschwein ließ sich davon aber nicht beirren, und Sapalan ist nicht der Typ, der auf Warzenschweinjagd geht – dazu ist er viel zu gemütlich! Mundusi, der von seinen älteren Artgenossen gelernt hat, auf anderen herumzuklettern, probierte das im Wasserloch auf Mteto aus. Galla kletterte auf Roi herum, und Tusuja auf Maramoja. All die frechen Jungs sind mit Begeisterung beim Klettern im Wasser dabei, denn dort ist es leichter und ihre Freunde können sich nicht so gut wehren!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.07.2018

Montag, 30. Juli 2018
Elefanten sind sehr intelligente Tiere, und das sieht man auch schon an den kleinen Babys im Waisenhaus. Die Waisen wissen, wann es Milch gibt und auch, wieviel jeder von ihnen bekommt. Bei der Fütterung um 9 Uhr bekam Mapia gerade seine erste von zwei Flaschen, und nachdem er sie zu etwa einem Viertel geleert hatte, kam Sagala angejagt und schubste ihn und seinen Keeper. Dabei fiel die Flasche herunter und die Milch lief heraus. Keiner konnte sie so schnell wieder aufheben, weil die Keeper gerade alle Hände voll zu tun hatten, und so machte der Keeper, der ihn gefüttert hatte, dann einfach mit der zweiten Flasche weiter. Als Mapia sie ausgetrunken hatte, lärmte er herum und forderte seinen wohlverdienten Anteil, der ihm vorenthalten worden war! Er ließ nicht locker, drängelte die Keeper und schrie nach mehr Milch. Die Keeper gaben ihm eine leere Flasche, um ihm zu zeigen, dass nichts mehr da war, aber erst als Jotto dazukam und ihm gut zuredete, beruhigte er sich etwas. Mapia bekam dann bei der nächsten Fütterung eine Extra-Flasche, und damit war wieder alles gut. Bei der morgendlichen Fütterung schimpfte Tagwa ordentlich mit Ambo, als er versuchte, ihr eine Milchflasche zu stehlen. Kiko war heute sehr brav; er graste den ganzen Nachmittag bei den Elefanten, ohne dass es zu Unstimmigkeiten kam.