Die Behandlung eines Elefanten im Kipini Schutzgebiet am 31. März 2014

In den späten Abendstunden des 29. März erhielten wir einen Anruf von einem Mitarbeiter des Kenya Forest Service (KFS) im Kipini Schutzgebiet im Distrikt Lamu, der einen jungen Elefantenbullen mit einer üblen Schlinge um sein Bein gesichtet hatte und der um tierärztliche Hilfe bat. Aufgrund der schlechten Telefonverbindung dauerte es eine Weile, genügend Informationen zu bekommen, um eine geeignete Lösung zu finden. In dieser Phase war es notwendig, die Größe des Elefanten zu kennen, denn davon hing es ab, ob es notwendig war, ein Flugzeug loszuschicken, um ihn zu retten oder ob es erforderlich war, dass der Tierarzt mitflog, um sich darum zu kümmern. Sobald genügend Informationen eingeholt wurden und der Ort bestimmt war, wurde ein Plan gefasst.

 

 

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Eine böse Wunde am Bein, die von einer Schlinge stammt,
verursacht starke Schmerzen

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Unterstützung der lokalen Bevölkerung und der Elefanten im Amboseli Nationalpark

Der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) weitet seine Unterstützung so weit wie möglich in Kenia aus, um die bedrohte Elefantenpopulation zu schützen, indem der lokalen Bevölkerung Hilfe angeboten wird, dem Konflikt zwischen Mensch und Tier entgegenzuwirken und eine friedliche und dauerhafte Koexistenz zwischen der Bevölkerung und der Tierwelt zu fördern. Der DSWT unterstützte zuletzt das Amboseli Ökosystem, das sich an der östlichen Grenze von Kenia befindet. Die dort wachsende Bevölkerung, die einen ansteigenden Nutzviehbestand auslöste, stellte auf der Suche nach Wasser in der Trockenzeit eine große Belastung für den Amboseli Nationalpark dar. Denn dasselbe Wasser wird benötigt, um die Elefanten- und Wildtierpopulation des Gebietes zu erhalten.

 

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Im Schatten des Kilimanjaro

 

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Unterstützung für die Elefanten vom Mwalunganje-Schutzgebiet und von den Shimba Hills

Während der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) sich auf den Schutz der Elefantenpopulation im gesamten Tsavo Naturschutzgebiet konzentriert, gibt es noch viele weitere entscheidende Lebensräume und Wanderkorridore für Elefanten, die durch das Vordringen der Menschen, die Zerstörung des Lebensraums und die Wilderei bedroht sind. Eins dieser bedrohten Ökosysteme ist das Mwalunganje-Elefanten-Schutzgebiet in den Shimba Hills, das inmitten eines Küstenwaldes am Rande des Indischen Ozeans an Kenias Südküste liegt. Der DSWT hat bereits eine Verbindung zu dieser wunderschönen Umgebung. Als David Sheldrick das Gebiet einst erkundete, überflog und entdeckte er dabei einen verborgenen Wasserfall innerhalb des heutigen Shimba Hills Nationalreservats und später wurde der Wasserfall nach ihm benannt – die „Shedrick-Fälle“.

 

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Der Sheldrick-Wasserfall

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Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Februar 2014

Die morgendliche Luzerne-Fütterung ist eine echte Herausforderung! Die Elefanten werden dann immer gierig und schubsen sich gegenseitig. Besonders Wasessa, und die Keeper haben alle Hände voll zu tun, dass jeder seinen fairen Anteil bekommt. Die jüngeren Waisen wie Mbirikani (die wegen einer Fußverletzung immer noch schwächelt), Naipoki, Kihari, Ishaq-B, Mudanda und Panda sind zuerst dran. Danach kommt die mittlere Altersgruppe und schließlich die Ältesten an die Reihe. Die werden erst aus ihrem Gehege gelassen, wenn alle anderen fertig gefressen haben. Es ist rührselig, dass sogar die große Wasessa den Anweisungen der Keeper ohne Murren Folge leistet, und dass obwohl es ein Kinderspiel für sie wäre, sie mit einem Rüsselschwenk umzuwerfen. Wenn sie besonders drängelig ist, schicken die Keeper sie sogar in eine „Auszeit“, ganz so, wie es auch die älteren Elefanten machen würden. Und selbst, wenn das bedeutet, dass sie ihr Lieblingskalb Mudanda zurücklassen muss, folgt sie den Keepern auf’s Wort.

 

Emilys Herde hatte diesen Monat fast täglich Kontakt mit den Waisen. Sie kommen entweder morgens (zur Fütterung natürlich!) oder kurz danach, um sich über die Reste herzumachen. Danach leisten sie den Waisen meist beim Grasen im Park Gesellschaft oder suhlen sich mittags mit ihnen im Schlamm. Laikipia und seine Freunde kamen einmal gemeinsam zur Suhle und ein anderes Mal war es eine der Splittergruppen aus Emilys Herde.
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