Die Tourismusbranche ergreift Maßnahmen zum Schutz der Elefanten Afrikas

Es wurde eine neue Kampagne ins Leben gerufen, die den Zusammenschluss der Tourismusbranche anstrebt, um das Bewusstsein für die aktuelle kritische Situation hinsichtlich der Wilderei von Elefanten zu schärfen. Der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) ist stolz, einer der begünstigten Partner dieser bahnbrechenden Initiative zu sein.

S.A.F.E (Safeguarding a Future for Africa’s Elephants) ist eine Kampagne der Bodhi Tree Foundation (TBTF), die das Ziel hat, Bewusstsein zu schaffen und lokale Organisationen, darunter der DSWT, zu unterstützen, die hart daran arbeiten, den Elefantenbestand zu erhalten, die Wilderei einzudämmen und der Nachfrage nach Elfenbein Einhalt zu gebieten. Zehntausende Elefanten werden aufgrund der Nachfrage nach Elfenbein jährlich in Afrika getötet, deshalb hat S.A.F.E sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der Tourismusbranche und unter den Reisenden über diese kritische Situation aufzuklären und das Bewusstsein dafür zu mobilisieren.

herde– Eine große Herde

– grosser_eli

Ein großer Elefant mit Stoßzähnen in Tsavo

2012 wurden schätzungsweise 36.000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet, das macht 10% des Bestandes aus oder anders ausgedrückt: alle 15 Minuten wird ein Elefant getötet! Mehr als 90 % des Bestandes der afrikanischen Elefanten wurden allein in den vergangenen 50 Jahren abgeschlachtet, doch bei 33,8 Millionen Touristen, die 2012 nach Afrika reisten, hat der Verlust der Elefanten eine enorme Auswirkung auf die globalen Tourismusbranche und auf Afrikas Wirtschaft. Wenn es keine wild lebenden Tiere zu beobachten gibt, werden die Reisenden wegbleiben und daraus folgend werden die Safari Lodges und afrikanischen Reiseveranstalter nicht mehr in der Lage sein, zu überleben. Die lokale Bevölkerung, viele sind angewiesen auf die Gelder der Lodges, wird leiden und die noch übrig gebliebenen wild lebenden Tiere nicht mehr schützen können.

– schoener_eli

Ein wunderschöner Elefant

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Flussdurchquerung in Tsavo

“Die Bedeutung des Safari-Tourismus für Kenia ist nicht zu unterschätzen“, sagt Rob Brandford, der britische Direktor des DSWT. „Die Reisebranche kann eine dauerhafte Rolle beim Schutz der Elefanten spielen und wir sind erfreut, mit der Kampagne S.A.F.E eine Partnerschaft einzugehen, deren Unterstützung unseren Projekten im Kampf um den Schutz der Elefanten sehr zugute kommen wird.“

Das aktuelle schlimme Übel der Wilderei bedeutet, dass Afrikas wilde Elefanten bis 2025 ausgestorben sein könnten, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Da Schlüsselarten, Lebensräume und das gesamte Ökosystem von Arten abhängig sind, um zu überleben, könnte deren Verlust dazu führen, dass die Umgebung, in der sie leben, nicht mehr zukunftsfähig sein wird. Es ist dringend erforderlich, dass die führenden Reiseveranstalter auf der ganzen Welt die Auswirkungen dieser aktuellen kritischen Situation erkennen und dass unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden. „Wild lebende Tiere und Tourismus sind in Afrika voneinander abhängig. Wenn nicht unsere Branche sich zusammenschließt und dabei hilft, das zu verhindern,“ so TBTF-Mitbegründerin Jena Gardner, „wer dann? Mit so viel ausgestattet-  und mit einer starken weltweiten Stimme, lassen Sie uns die Branche sein, die als erste ein Zeichen setzt, die zeigt, dass wir uns Gedanken machen und lassen Sie uns andere Branchen animieren, sich anzuschließen.“

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Das Überfliegen von Elefanten in Tsavo

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Ein Elefant mit Stoßzähnen in Tsavo

Zu den Partnern und Unterstützern der Kampagne gehören „Absolute Travel“, „ProTravel“, „Uncharted Outposts“, „Wilderness Safaris“ und „Singita“. Alle Spenden zugunsten S.A.F.E. werden die Arbeit vor Ort und die Projekte der Begünstigten, die speziell auf den Schutz der Elefanten abzielen, finanziell fördern. Neben dem David Sheldrick Wildlife Trust kooperiert S.A.F.E. derzeit auch mit anderen wegweisenden Naturschutzorganisationen, darunter „African Wildlife Foundation“, „Save The Elephants“ und WildAid.

Über folgende Internetseite können Sie sich über die Kampagne informieren und etwas darüber erfahren, wie die Tourismusbranche helfen kann: http://www.saveafricaselephants.com

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2013

Die am Jahresende übliche Regenzeit kam 2013 sehr spät und nur spärlich. Bis Weihnachten gab es lediglich drei kräftige Regenfälle, die auch den Boden durchwässerten und die Vegetation im Nairobi Nationalpark aufblühen ließen. Im Hochland gibt es normalerweise von Ende September bis Weihnachten die so genannte „kurze Regenzeit“; in tiefer liegenden Gebieten wie Tsavo ist das die einzige Regenperiode. Die Regenfälle in 2013 waren sowohl in Nairobi als auch in Tsavo eine große Enttäuschung.

Bongo_12_2013 „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen

Ein Gruß aus Afrika

Dieses Jahr kamen wir zu Silvester nach Ithumba und wurden nicht enttäuscht von dem Spektakel, das sich uns bot. Beim Besuch der Nachtlager in Ithumba am Abend war dort BONGO, der sicher glücklichste 3 -½ jährige Elefant. Nachdem er einige Zeit als „Problem-Elefant“ bedrängt am Fuße des Mt. Kenia verbrachte und von der einheimischen Bevölkerung mit dem Tod bedroht wurde, war er danach in seinem Gehege im Elefanten-Kindergarten in Nairobi eingesperrt, um den wilden Jungen, entschlossen jeden Menschen zu töten, der in Reichweite seines einen langen Stoßzahns kam, zu zähmen. Es war herzerwärmend, diesen sanften, folgsamen und glücklichen – von den Pflegern in Ithumba abhängigen – Elefanten zu sehen, der sowohl seine Pfleger und seine Milch liebt als auch das viele schmackhafte Grünzeug, das die jüngsten Regenschauer brachten. Jetzt ist er wie ein Lamm, was die Pfleger im Elefanten-Kindergarten in Nairobi nie gedacht hätten und er ist ein Teil der Ithumba Junior-Herde, mit KANJORO als seinem aller-besten Freund! Auch LARAGAI und NAROK, die mit BONGO zusammen die jüngsten Neuzugänge sind, sehen entspannt, glücklich und sehr gesund aus zwischen ihren neuen Freunden.

– napasha

 

 

Napasha, der ältester Bulle in Ithumba

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Benjamin mit Makena

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Die Behandlung verletzter Elefanten

 

Während der Routineflüge über das Tsavo Naturschutzgebiet Ende letzten Jahres haben der Pilot des David Sheldrick Wildlife Trusts, Nick Trent, und die mobile Tsavo-Veterinäreinheit des David Sheldrick Wildlife Trusts unter Leitung des Tierarztes des Kenya Wildlife Service, Dr. Poghon, alles daran gesetzt, das Leben eines verletzten Elefantenbabies zu retten. Hier ist Nick’s Geschichte:

 

 

„Kurz nachdem ich von Ithumba losgeflogen war, um das nördliche Gebiet des Tsavo Ost Nationalparks zu kontrollieren, erhielt ich einen Funkruf, dass die Veterinäreinheit Hilfe braucht, ein verwundetes Elefantenbaby zu lokalisieren. Ich steuerte Richtung Süden nach Sobo, zu den Ufern des Galana Flusses.

 

 

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Das Flugzeug am Himmel

eliluft– 

Die Elefanten werden von der Luft aus lokalisiert

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