Seit Juni wurden im Amboseli-Ökosystem 15 Todesfälle von Elefanten festgestellt, die vermutlich keine natürlichen Ursachen hatten und die einige Ähnlichkeiten aufwiesen. Unsere Partner vom Amboseli Trust for Elephants (ATE) verfolgten diese Fälle aufmerksam und arbeiteten vor Ort eng mit dem Kenya Wildlife Service (KWS) zusammen. Bei einigen dieser Fälle waren Mitglieder des Teams vor Ort. Diese Todesfälle gehen dem Team des ATE und uns sehr nahe, denn viele der gestorbenen Elefanten sind seit langem bekannte Tiere aus der Langzeitstudie, die ATE seit ihrer Geburt begleitet hat.Zunächst war die Todesursache unklar. Die Veterinärteams des KWS und der SWT führten Obduktionen durch und entnahmen Proben für Laboranalysen. ATE entschied, diese Ergebnisse abzuwarten, bevor eine öffentliche Stellungnahme abgeben wurde, damit nur klare, sachliche Informationen weitergegeben werden können. Gestern gab der KWS bekannt, dass die Laborergebnisse auf ein Gift hindeuten, und wir wissen noch nicht, ob dies vorsätzlich geschah. Diese Nachricht ist für Alle in Amboseli niederschmetternd, insbesondere für das ATE-Team, das viele dieser Elefanten seit Jahren begleitet hat.Während die Behörden eine gründliche Untersuchung durchführen, bitten unsere Partner noch um Geduld und Ihre weitere Unterstützung. Wir Alle sind zutiefst traurig über den Verlust dieser Elefanten. Natürlich hoffen wir, dass die Ursachen möglichst schnell und eindeutig geklärt und Maßnahmen ergriffen werden können, um solche traurigen Ereignisse künftig zu verhindern.Sobald uns weitere Informationen vorliegen werden diese natürlich mit Ihnen teilen.Since June, our team has been closely following the deaths of elephants in the Amboseli ecosystem, working alongside the Kenya Wildlife Service (KWS) in the field. To date, 15 elephants have died under these circumstances - many of them long-known individuals from our study population whom we have followed since birth.Our team was present for a number of these cases. At the time, the cause of death could not be determined, and KWS/SWT veterinary teams conducted post-mortem examinations and collected samples for laboratory analysis. We chose to wait for these results before making any public statement, so that we could share only clear, factual information with you.Yesterday, KWS announced that laboratory results point towards a toxin, and we are yet to understand if this was deliberate. This news is devastating for all of us in Amboseli, and especially for our team, who have followed many of these elephants for years.As authorities carry out a thorough investigation, we ask for your patience and continued support. We are holding deep sadness for the elephants lost, and this moment is also a stark reminder of the urgent need to ensure communities living alongside elephants are supported. We will continue to share what we know as more information becomes available. Thank you for standing with us and with the elephants of Amboseli during this difficult time.
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