Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2021

Freitag, 19. März 2021
Am Schlammloch tauchte heute ein sehr großer Bulle auf, der langsam auf Luggard zu ging. Murera, Sonje und Lima Lima hatten ordentlich Respekt vor ihm und machten sich schnell davon – ohne zu bemerken, dass sie Luggard gar nicht mitgenommen hatten! Die Keeper riefen nach ihm, aber der kleine Luggard blieb tapfer stehen und ließ sich von dem neugierigen wilden Bullen beschnüffeln. Er schien gar keine Angst zu haben – nicht umsonst wird er von den Keepern auch „Löwenherz“ genannt! Der wilde Elefant watete in den Matsch und wälzte sich darin herum, und Luggard blieb am Rand stehen und bespritzte sich seinerseits Brust und Rücken mit dem schlammigen Wasser. Schließlich kam Ngasha dazu, und er schaffte es, den wilden Bullen davon zu überzeugen, wieder mit in den Wald zu kommen, sodass Luggards Adoptivmamas sich wieder heran trauten. Trotz des Schreckens war es wunderbar zu sehen, wie der kleine verletzliche Luggard sich mit seinen großen wilden Artgenossen anfreunden kann!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.03.2021

Freitag, 19. März 2021
Am Morgen war lautes Löwengebrüll zu hören, und die Keeper warteten, bis es hell geworden war, bevor sie die Gehegetore öffneten. Nachdem die Waisen herausgekommen und zum Grasen in den Busch aufgebrochen waren, blieben sie alle dicht beisammen – niemand wollte sich weit von der Gruppe entfernen. Musiara ging zu Maramoja, die den jungen Bullen mit dem Rüssel umschlang und mit ihm kuschelte. Maramoja bemuttert gern den kleinen Musiara und sorgt dafür, dass er nicht von den älteren Jungs geärgert wird. Die Waisen trafen auf einige Ex-Waisen, darunter Sunyei und Siku; die kleine Siku spielte eine Weile schön mit den Waisen, worüber diese sich sehr zu freuen schienen. Kurz vor dem Mittagsschlammbad tauchten einige wilde Bullen auf, gefolgt von Wendis Herde; dabei waren auch Wiva, Wema und Ishanga. Davonschleichen wollte sich allerdings heute niemand, vielleicht aus Vorsicht wegen der Löwen, die am Morgen zu hören gewesen waren.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.03.2021

Freitag, 19. März 2021
Als die jüngeren Waisen heute zur Milchfütterung liefen, waren Bondeni, Kindani und Kinyei zusammen unterwegs, Bondeni vorneweg. Entlang des Wegs stand aber ein stattlicher Reiher, der gerade Wasser aus einer Pfütze trank. Als der den Kopf hob, sah Bondeni plötzlich den großen Vogel vor sich und geriet in Panik! Er machte sofort kehrt und kam Kindani und Kinyei laut trompetend entgegen. Die beiden folgten ihm, und so waren die drei Babys im Nu wieder bei ihren Keepern, die ein Stück hinter ihnen kamen. Sie trauten sich nicht weiter, bevor nicht die Keeper den Reiher weg gescheucht hatten!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.03.2021

Donnerstag, 18. März 2021
Manchmal ist Lima Lima etwas zu neugierig! Heute kam sie an einer kleinen Höhle zwischen einigen Felsen vorbei und beschloss, diese zu untersuchen. Auch Sonje war interessiert, und zusammen berüsselten die beiden die Spalten im Gestein. Dabei scheuchten sie allerdings einen Bienenschwarm auf! Lima Lima rannte erschrocken vor den Bienen davon, und auch Sonje ging schnell aus der Schusslinie! Lima Lima flüchtete sich in ein kleines Wasserloch in der Nähe und deckte sich dick mit Schlamm ein, sodass die Bienen sie nicht mehr stechen konnten. Als sich alles wieder beruhigt hatte, kam sie schließlich wieder heraus und machte sich auf die Suche nach den anderen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.03.2021

Donnerstag, 18. März 2021
Gegen Abend schlichen sich Rapa, Jotto, Enkikwe und Sapalan mit den Ex-Waisen davon. Die Keeper hatten sie aber noch vor Sonnenuntergang wieder gefunden und brachten sie zurück zu den Stallungen.