Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.01.2021

Samstag, 23. Januar 2021
Maisha ist eine wunderbare Mini-Leitkuh für die Waisenherde in Nairobi, aber die ist sehr wählerisch, wenn es ums spielen geht. Mit Maktao rangelt sie gern einmal, aber ab und zu lässt sie sich auch einmal auf einen Ringkampf mit Kiombo ein. Heute forderte Kiasa erst einmal Kiombo heraus, und Maisha kam bald dazu. Kiombo schien sich sehr zu freuen, dass die älteren Mädchen mit im spielten, und er kletterte auf Kiasa herum, als diese am Boden lag. Das erlaubt sie sonst sehr selten, aber heute schien sie ihren Spaß dabei zu haben. Schließlich übernahm Maisha und forderte selbst Kiombo zu einem Kräftemessen heraus.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
Am Nachmittag standen Mwashoti und Ngasha neben einem Erdhügel und ließen sich die Blätter eines Baumes schmecken. In dem Hügel versteckte sich allerdings das Wohnzimmer eines Warzenschweins! Es hatte wohl mitbekommen, dass draußen jemand war, und kam aus seinem Erdloch geflitzt, wobei es eine große Staubwolke aufwirbelte. Damit hatten Mwashoti und Ngasha nicht gerechnet, und sie rannten erschrocken in verschiedene Richtungen davon!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
Beim Mittagsschlammbad wurden die Waisen und Keeper von einem großen Bienenschwarm überrascht! Elefanten mögen keine Bienen, und so rannten die Waisen den Bienen davon, während die Keeper sich die Mäntel über den Kopf zogen. Nur Shukuru schien die ganze Aufregung nicht weiter zu kümmern – sie schaute sich nur verwundert um und graste dann weiter! Lima Lima bemühte sich, Luggard in Sicherheit zu bringen und schützte ihn mit ihren großen Ohren vor den summenden Insekten. Einer der Keeper wurde ins Ohr gestochen, als er die Elefanten durchzählen wollte; zum Glück hatte Chef-Keeper Phillip eine kühlende Salbe dabei, die auf das Ohr aufgetragen werden konnte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
Mudanda hatte es bei der morgendlichen Luzernenheufütterung offenbar auf Pika Pika abgesehen und ärgerte sie. Ndii und Ishaq-B kamen Pika Pika zu Hilfe und schickten Mudanda fort. Suswa, Tamiyoi und Tagwa tummelten sich inzwischen fröhlich beim Staubbad und bekamen dabei bald Gesellschaft von Sagala, Ndotto, Arruba und Rorogoi. Tundani ließ sich lieber die Blätter von den Akazien entlang des Elektrozauns schmecken. Godoma und Sagala führten dann die Herde auf dem Weg hinaus zum Grasen an, gefolgt von Tagwa, Tamiyoi, Mbegu, Lasayen und Murit. Als sie dann am Abend zurückkamen, ging Mashariki der Herde voraus.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
An der Auswilderungsstation schaute heute Mulika mit ihrem kleinsten Baby Mkuu vorbei. Neun wilde Bullen waren ihr auf den Fersen – sie scheint wieder paarungsbereit zu sein! Einer der Bullen war in Musth und daher sehr aggressiv; er jagte die anderen acht immer wieder davon, wann immer sie sich Mulika näherten. Als Mulika und Mkuu wieder los zogen, folgten ihr die Bullen. Vielleicht wird sie dann in knapp zwei Jahren mit ihrem dritten kleinen Kalb auftauchen!