Freitag, 22. Januar 2021
Die Landschaft um Ithumba verfärbt sich nun langsam und wird wieder bräunlich – ein deutliches Zeichen, dass die kurze Trockenzeit, die normalerweise bis Ende März oder April andauert, bevorsteht. Kurz vor Mittag gab es noch einmal einen kurzen Regenschauer, und die Waisen hatten keine Lust zu baden. Malima und Dololo konnten sich nur für einen schönen Ringkampf begeistern. Siangiki, Olsekki, Rapa, Barsilinga und Oltaiyoni kamen gar nicht erst mit zum Schlammloch, sondern wollten bei dem Wetter einfach weiter grasen. Sie schlossen sich ihren Freunden erst am Abend wieder an, als es zurück zur Auswilderungsstation ging. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese fünf, zusammen mit Kauro und Galla, bald auswildern würden, denn sie scheinen immer weniger Lust zu haben, abends mit zurück zu den Stallungen zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.01.2021
Freitag, 22. Januar 2021
Larro und Bondeni sind inzwischen sehr vertraut, ähnlich wie Roho und Maisha. Larro liebt alle kleinen Babys, aber für den kleinen Bondeni scheint sie eine besondere Schwäche zu haben. Sie kommt häufig zu ihm und schaut nach, wie es ihm geht, bevor sie sich wieder anderen Dingen zuwendet. Wenn Bondeni verunsichert ist oder von irgendwem geärgert wird, ist Larro sofort zur Stelle! Heute hatte es offenbar Naboishu auf ihn abgesehen, und daher bellte er verärgert auf, sodass Larro augenblicklich angerannt kam. Sie verpasste Naboishu eine Lektion und kümmerte sich dann um ihren Liebling Bondeni. Er war nur ein wenig erschrocken, aber den Rest des Nachmittags gab Larro acht, dass sie immer an seiner Seite blieb und es ihm gutging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.01.2021
Donnerstag, 21. Januar 2021
Mittags war es kühl, und am Baobab-Wasserloch wollte keiner der Waisen baden; sie soffen nur Wasser und spielten rund ums Schlammloch. Godoma und Tagwa rangelten ein wenig miteinander, wurden aber von Ndotto unterbrochen, der selbst Godoma herausfordern wollte. Ngilai kam dazu und verwickelte Tagwa in einen Ringkampf. Danach wurde südlich vom Wasserloch weiter gegrast.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.01.2021
Donnerstag, 21. Januar 2021
Unter den Elefantenwaisen entwickeln sich immer wieder bestimmte Freundschaften. Als Olorien seinerzeit im Waisenhaus ankam, war sie meistens mit Kiasa, Maisha, Maktao und Kiombo zusammen, aber jetzt, da sie angestammter Teil der Herde ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Ziwadi, Bondeni, Kinyei und Kindani. Beim Grasen folgten diese vier heute den älteren Waisen in den Wald, während Olorien einfach Mukkoka und Naleku hinterher lief, die manchmal auf Entdeckungsreise gehen. Als Olorien bemerkte, dass ihre Freunde woanders waren, fing sie sofort an, nach ihnen zu suchen! Mukkoka bemerkte erst nichts davon, aber nach kurzer Zeit ging er zu ihr und half ihr, den Rest der Herde wiederzufinden. Olorien schien sich sehr zu freuen, die anderen wiederzusehen, und rannte ihnen begeistert entgegen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.01.2021
Mittwoch, 20. Januar 2021
In der Nacht gab es einige Unruhe im Wald rund um die Stallungen, und die Waisen waren etwas unruhig, da sie nicht so recht wussten, wer es war. Die Auswilderergruppe kam schließlich zum Vorschein, und ein paar wilde Freunde noch dazu. Alamaya und Ngasha hatten einen wilden Freund mitgebracht, der neugierig war und wissen wollte, was sich hinter dem Zaun der Auswilderungsstation verbirgt. Faraja und Ziwa hielten ihn aber davon ab, das Tor zu demolieren und scheuchten ihn weg. Am Morgen machten sich Zongoloni, Jasiri, Faraja und Ziwa wieder auf den Weg und ließen Alamaya und Ngasha bei der Waisenherde zurück. Alamaya benahm sich dann auch tagsüber tadellos. Er fing keine Rangeleien mit Mwashoti an, und die beiden Jungs grasten den ganzen Tag friedlich und liefen sich kaum über den Weg. Ngasha allerdings nahm beim Schlammbad Lima Lima ins Visier, die sich gerade wälzte und lief auf sie zu, um sie zu besteigen. Als Lima Lima ihn sah, kam sie eilig aus dem Schlamm und rannte vor ihm weg, und es mussten die Leitkühe und die Keeper eingreifen, um Ngasha wieder zur Ruhe zu bringen.

