Ashakas plötzlicher Tod

Ashaka kam als winziges Kalb ins Waisenhaus, nachdem sie vom KWS gefunden worden war. Sie steckte in der Nähe von Manyani im Tsavo-Nationalpark im Wasser fest und war von ihrer Herde zurückgelassen worden. Sie wuchs zusammen mit Kamok im Waisenhaus auf – beides winzige Kälber, ungefähr im gleichen Alter, die die ganze Zeit benachbarte Ställe hatten. Kamok ist inzwischen zu einem kräftigen und robusten Kalb geworden, doch um Ashaka mussten wir uns im Laufe der Monate immer mehr Sorgen machen, weil sie einfach nicht wuchs. Sie war immer sehr mäkelig bei allem, was sie zu sich nahm und wenn wir Nahrungsergänzungsstoffe hinzugaben, wollte sie ihre Milch nicht trinken. Es war ein täglicher Kampf mit Ashaka. Nichtsdestoweniger deutete nichts auf die plötzlichen gesundheitlichen Probleme hin, die sie in den letzten Wochen entwickelte. Alles begann Anfang April mit ausgiebigem und häufigem Durchfall. Trotz ständiger Tests sind wir nicht dahinter gekommen, was das Problem war.

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Die Rettung von Alamaya

Am späten Nachmittag des 17. März 2015 erhielt Angela einen Anruf von KWS-Veterinäroffizier Dr. Limo, dem Chef der vom DSWT finanzierten mobilen Tierarzt-Einheit in der Maasai Mara. Er berichtete von einem verwaisen Elefanten im Purungat-Gebiet bei der Mara-Brücke, innerhalb des Maasai Mara Schutzgebiets. Die Wildhüter des Mara Schutzgebiets beobachteten das Kuhkalb schon eine Weile und es schien nun klar zu sein, dass es allein ist, denn es war sogar schon von Hyänen angegriffen worden. Das Schicksal ihrer Herde und ihrer Mutter und warum sie alleingelassen wurde, bleibt im Dunkeln.

Alamayas erster Tag

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Das zweite wildgeborene Kalb von Ex-Waise Edie. Baby Eden

Ex-Waisen Edie wurde 1999 aus dem Namunyak-Schutzgebiet in Nordkenia gerettet, nachdem sie in einen Brunnen gefallen war. Offenbar hatte ihre Familie lange darum gekämpft, ihr verlorenes Kalb zu retten. Da dieser Brunnen aber häufig von den Viehzüchtern der Gegend benutzt wurde, um ihre Tiere zu versorgen, verließ die Herde die Stelle bei Tagesanbruch und musste das Baby zurücklassen. Edie bedeutet „dort drüben“ in Samburu. Sie kam im zarten Alter von 4 Monaten ins Waisenhaus und wurde dort aufgezogen. Ihre ersten Monate waren schwierig, da sie sehr um ihre verlorene Familie trauerte. Sie wurde zur Auswilderungsstation nach Voi im Tsavo-East Nationalpark gebracht und wurde schließlich als Ex-Waise ein etabliertes Mitglied der ansässigen wilden Elefantenpopulation und lebt nun ein völlig wildes Leben. Sie ist sehr eng mit der Leitkuh der Ex-Waisen-Herde Emily befreundet.

 


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Offener Brief an EU-Kommissar Vella und die Umweltminister der EU-Staaten und die schnelle und positive Reaktion

Im Kampf für ein globales Handelsverbot für Elfenbein, welcher der einzige Weg ist, die Grauen Riesen von der Ausrottung zu schützen, haben wir eine Aktion unterstützt, die zunächst die Situation in den EU-Staaten im Bezug auf Elfenbeinhandel verbessern soll.

 

REA unterzeichnete einen offenen Brief im Namen von 41 Nicht-Regierungs-Organisationen an den EU-Kommissar Karmenu Vella und die für CITES verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Europäischen Union.
Übersetzt aus dem englischen Original:

Courrier-commun-UE-export-ivoire-brut_001

 

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Voi Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015
Die Waisen begannen ihren Tag damit, fröhlich zusammen zu spielen und voller Tatendrang in den Busch und zu den Weidegründen zu gehen. Als sie am Fuß des Mazinga-Berga ankamen, hielten Mzima und Tassia an, um ihre Hintern an einem der riesigen Granitfelsen zu kratzen, die überall an den Hängen zu finden sind. Danach schlossen sie sich ihren Freunden beim Grasen an, das sie langsam in nördliche Richtung führte. Mittags kamen sie beim roten Schlammloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, soffen alle Waisen aus Pandas Gruppe frisches Wasser aus den Tonnen und sprangen dann in den dicken Matsch. Sie genossen das Schlammbad sehr. Ishaq-B sprang spektakulär in das Wasser, bevor die älteren Waisen aus Lesanjus Herde das Matschloch mit ihren Aktivitäten belagerten. Alle hatten viel Spaß. Lesanju schubste allerdings Bada von Wasessa weg, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Wasessa bemerkte, was passiert war und stand auf, doch Lesanju blockierte ihr den Weg zu Bada. Also ging sie zu Mudanda und spielte stattdessen mit ihr. Rombo, Dabassa und Layoni spielten lange Zeit im Wasser. Sie wollten gar nicht herauskommen, schlossen sich aber schließlich doch ihren Artgenossen beim Grasen an.

Ishaq-B bei einem spektakulären Sprung ins Wasser

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