Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.10.2020

Montag, 26. Oktober 2020
Am Morgen war es wieder kühl und es gab immer einmal wieder einen heftigen Schauer. Daher blieben die Babys wieder in ihren Ställen; Roho und Naleku dagegen sind nun schon etwas gewachsen und haben sich an das kühle Wetter in Nairobi gewöhnt, und daher hatten sie keine Problem damit, den anderen hinaus in den Wald zu folgen. Als es langsam wärmer wurde, genehmigten sich Maisha, Nabulu, Kiasa, Larro, Mukkoka und Naboishu ein ausgiebiges Schlammbad in den Pfützen, die sich im Busch gebildet hatten. Roho und Naleku ließen sich nicht lange bitten mitzumachen, und Roho begann natürlich sofort, auf Maisha, Nabulu und Kiasa herumzuklettern.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.10.2020

Sonntag, 25. Oktober 2020
Seit Alamaya sich den auswildernden Waisen angeschlossen hat, ist er nicht mehr viel mit Shukuru zusammengetroffen. Sie hält sich meistens im Hintergrund, wenn die größeren Jungs die Herde besuchen kommen, denn sie weiß, dass vor allem Alamaya sehr übermütig werden kann! Heute war es allerdings anders – kaum war er aufgetaucht, ging er zu Shukuru und begrüßte sie mit ausgestrecktem Rüssel. Auch Shukuru streckte ihm den Rüssel entgegen und erwiderte so die Begrüßung, und die beiden standen eine ganze Weile zusammen und schienen sich zu erzählen, was in letzter Zeit so alles passiert war! Schließlich machte sich Alamaya wieder auf den Weg und ging seine Freunde suchen, die in der Wildnis auf ihn warteten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.10.2020

Sonntag, 25. Oktober 2020
Die Waisen grasten am Nachmittag nördlich des Mazinga-Bergs, und die Keeper erspähten wieder das gleiche Löwenrudel, das schon am Tag zuvor der Herde gefolgt war und von einem Team der Auswilderungsstation mit einem Fahrzeug vertrieben werden musste. Sie riefen wieder Verstärkung herbei, und die Herde, die auch die Waisenzebras und -büffel dabei hatte, wurde zur Südseite des Berges eskortiert. Dort grasten sie den Rest des Tages in die Nähe der Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.10.2020

Sonntag, 25. Oktober 2020
Nach der Mittagsfütterung am Schlammloch fing Galla an, Mapia zu ärgern, indem er ständig auf ihm herum kletterte. Sapalan und Rapa kamen ihm zu Hilfe, und bei soviel Gegenwehr zog sich Galla dann doch lieber wieder zurück.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.10.2020

Sonntag, 25. Oktober 2020
Malima, Musiara, Sana Sana und Mteto kamen am Morgen alle mit Zweigen im Mund aus dem Gehege und knabberten noch eine Weile darauf herum. Nur vier wilde Bullen standen an der Tränke, und die Waisen konnten sich in aller Ruhe über das Luzernenheu hermachen. Sie gaben acht, alles bis auf den letzten Krümel zu fressen, denn sie wissen, dass es jetzt, auf dem Höhepunkt der Trockenzeit, wichtig ist, so viel zu futtern wie möglich.