Sonntag, 25. Oktober 2020
Ziwadi und Olorien sind beste Freundinnen und sind nur ungern ohne die jeweils andere unterwegs. Am Morgen nieselte es, und so beschlossen die Keeper, Ziwadi, Bondeni, Kindani und Kinyei noch ein wenig in ihren warmen Ställen zu lassen; Olorien ist aber inzwischen schon gesund und robust genug und sollte daher mit der Herde hinaus in den Wald gehen. Kaum war sie allerdings dort angekommen, fing sie an, nach Ziwadi zu suchen, und als sie feststellte, dass diese nicht da war, machte sie sofort kehrt und ging zu den Stallungen zurück! Die Keeper hatten ein Einsehen und gingen mit ihr zurück, damit sie mit Ziwadi zusammen sein konnte. Der Regen hört dann aber bald auf, und so konnten schließlich Bondeni, Kindani, Kinyei, Ziwadi und Olorien alle hinaus zu den anderen kommen. Nach der 15-Uhr-Fütterung hatten dann alle Spaß am Wasserloch. Bondeni flitzte ums Schlammloch herum und spielte mit den Keepern und den anderen Waisen. Ziwadi und Kindani taten sich zusammen, um den Warzenschweinen hinterher zu jagen, bis es schließlich wieder zurück in den Busch ging.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2020
Samstag, 24. Oktober 2020
Luggard bekam heute wieder einmal eine Extra-Portion Matsch ab, die die Keepern über ihn schaufelten. Er kann sich nicht so gut im Schlammloch herum wälzen wie die anderen Waisen, und so sorgen die Keeper regelmäßig mit Schaufeln dafür, dass er trotzdem genug Schlamm abbekommt, der die Haut der Elefanten schützt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2020
Samstag, 24. Oktober 2020
Alamaya tauchte am frühen Morgen an der Auswilderungsstation auf, und schien sich alle Mühe zu geben, leise zu sein und so wenig wie möglich Aufsehen zu erregen, um auch genug vom leckeren Luzernenheu abzubekommen. Er verkürzte sich allerdings die Wartezeit mit Kratzen an einem Baum, was die Keeper hörten und ihn daraufhin sahen. Nur wenig später kam auch Zongoloni zum Vorschein, und Enkesha freute sich am meisten, sie wiederzusehen. Sie ging zu ihr, und die beiden begrüßten sich und steckten die Köpfe zusammen. Als die Herde dann zum Grasen aufbrach, kam Zongoloni ein Stück mit, bevor sie sich wieder verabschiedete und ihre Freunde suchen ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.10.2020
Samstag, 24. Oktober 2020
Ndotto kniete sich am Morgen auf der Mauer hin, um von oben einen Ringkampf mit Arruba zu starten. Tundani ging aber dazwischen und fing an, selbst mit Ndotto zu rangeln.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.10.2020
Samstag, 24. Oktober 2020
Am Nachmittag schlichen sich Rapa, Enkikwe und Sapalan von der Herde und den Keepern davon. Als es am Abend nach Hause gehen sollte, merkten die Keeper, dass die drei Jungs fehlten. Es dauerte eine ganze Stunde, bis sie sie wiedergefunden hatten; sie grasten sich in aller Seelenruhe in Richtung Norden voran! Das sind meist die ersten Anzeichen dafür, dass die Jungs flügge werden und mit der Zeit beginnen, wieder auszuwildern. Die drei sind allerdings erst fünf bzw. sechs Jahre alt und benötigen schon noch ein wenig Zeit, bis sie ganz unabhängig werden können.

