Dienstag, 29. September 2020
Seitdem Bondeni, Kinyei und Kindani in Nairobi sind, sind Maisha, Kiasa und Larro fleißig dabei, für das Wohlergehen der drei kleinen zu sorgen. Larro ist zwar noch jünger als Maisha und Kiasa, aber sie gibt sich schon ebenso viel Mühe mit den kleinen Babys. Sie hat gezeigt, dass sie ein wunderbares Kindermädchen ist, auch für ihre beiden Nachbarn Ziwadi und Olorien. Als heute Morgen alle Elefanten herauskamen, gingen die meisten eilig hinaus in den Wald, um zu grasen. Kiasa, Maisha und Larro warteten allerdings beim Stall von Bondeni und den beiden kleinen Mädchen, und als die drei herauskamen, kollerte Maisha laut vor Freude. Sie schien sie zu sich zu rufen, und Bondeni rannte zu ihr, bevor er wieder zurück zu den Keepern kam. Als sich alle begrüßt hatten, begleiteten Maisha, Kiasa und Larro dann die drei hinaus zu den anderen Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.09.2020
Montag, 28. September 2020
Am Morgen kam ein wilder Bulle zu den Stallungen, begleitet von Alamaya. Alamaya scheint in der Wildnis immer wieder neue Freunde zu finden, auch wenn er es offenbar vorzieht, allein unterwegs zu sein. Der Bulle blieb den ganzen Tag bei der Herde; er gab acht, nicht zu nahe zu kommen, aber schien trotzdem neugierig zu sein, warum diese Elefanten mit den Menschen herumliefen. Ziwa, der mittags zum Staubbad gekommen war, versuchte, ihn zu ein paar Spielen zu überreden, aber er schien kein Interesse zu haben. Sonje und Murera hielten sich von ihm fern und passten auf, dass Luggard ihm nicht zu nahe kam. Zongoloni behielt ihrerseits Enkesha im Auge, und auch die Keeper blieben wachsam. Als es am Abend zurück zur Auswilderungsstation ging, kam der wilde Elefant ebenfalls mit. Jasiri hatte sich zum Beschützer der Waisenherde aufgeschwungen und begleitete sie bis zurück zu den Stallungen. Als der wilde Bulle dort das Tor erreichte, kehrte er schließlich wieder um und verschwand im Wald.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.09.2020
Montag, 28. September 2020
Am Morgen hatte sich eine siebenköpfige wilde Herde an der Tränke versammelt und wartete auf frisches Wasser. Als die Waisen herauskamen, ging Malima zu ihren Artgenossen hinunter und streckte zur Begrüßung ihren Rüssel einem wilden Elefanten in etwa ihrem Alter entgegen. Die Mutter war allerdings nicht einverstanden und drohte, sie weg zu schubsen. So zog sich Malima lieber wieder zurück. Mutara, Sities, Suguta, Turkwel, Kanjoro, Kibo, Kilaguni, Kithaka, Garzi und Lemoyian kamen zum Luzernenheufrühstück, verabschiedeten sich aber danach bald wieder.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.09.2020
Montag, 28. September 2020
Mukkoka, Naboishu, Kiombo und Nabulu, die gute Freunde sind, machten sich heute Morgen in den Wald auf ohne auf die anderen Waisen zu warten. Sie grasten fröhlich vor sich hin und machten sich auch nichts daraus, dass der Rest der Herde eine ganz andere Richtung einschlug. Einer der Keeper musste sie wieder einsammeln, damit sie nicht zurückgelassen wurden. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, waren Mukkoka und Naboishu als erste bereit und schienen es beide kaum erwarten zu können. Sie lieferten sich ein Wettrennen zu den Milchflaschen: Mukkoka, der schnellste Läufer der Waisenherde, war vorn, aber in Naboishu weckte die Aussicht auf seine Milchflasche ungeahnte Reserven! Er brüllte aufgeregt, was Mukkoka dazu veranlasste, noch einmal einen Zahn zuzulegen. Als sie bei den Keepern mit der Milch ankaman, hatten sie ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht, und Mukkoka war mit nur noch ganz kleinem Vorsprung erster.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.09.2020
Sonntag, 27. September 2020
Als Quanza und Enkesha am späten Nachmittag im Wald grasten, kamen plötzlich Jasiri, Ziwa und Faraja aus dem Gebüsch heraus. Quanza schien sich besonders zu freuen und kollerte begeistert, sodass die Keeper zu ihr gingen, um nachzusehen, was los war. Sie sahen, wie sich alle freudig begrüßten, kollerten und sich umrüsselten. Es war ein herrlicher Anblick – schließlich waren die Ausreißer nun schon seit ein paar Tagen nicht mehr da gewesen!

