Sonntag, 9. August 2020
Auf dem Heimweg am Abend bummelten Tusuja und Enkikwe der Herde hinterher, und ohne dass die Keeper es merkten, blieben sie zurück. Erst an den Stallungen angekommen, stellten die Keeper fest, dass die beiden fehlten und gingen zurück in den Busch, um sie zu suchen. Sie trafen sie schließlich am Schlammloch, aber offenbar hatten die zwei Jungs es gar nicht eilig: sie spazierten in aller Ruhe in Richtung der Stallungen und ließen sich dabei jede Menge Zeit!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.08.2020
Sonntag, 9. August 2020
Naboishu ist nicht zu überhören, wenn es Zeit für die Milchfütterung ist. Kaum hört er die Funkgeräte der Keeper, die die Milchfütterung ankündigen, fängt er an zu kollern und zu trompeten, um alle wissen zu lassen, dass er bereit ist. Die Keeper müssen ihn dann meistens noch zurückhalten, weil er es kaum erwarten kann loszurennen. Wenn sie ihn dann zur Fütterung lassen, sprintet er hin und kaum einer der anderen kann ihm folgen, manchmal sogar nicht einmal Mukkoka! Der Keeper, der mit seiner Milchflasche wartet muss dann in Deckung gehen, weil er es nicht immer schafft, rechtzeitig zu bremsen! Er geht dann ein paar Schritte zurück, damit er nicht von Naboishu umgerannt wird. Wenn er dann seine Flasche geleert hat, ist er wieder das bravste und ruhigste Elefantenbaby der Welt und folgt zufrieden den anderen zurück in den Wald!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.08.2020
Samstag, 8. August 2020
Alamaya scheint immer noch ein wenig beleidig zu sein, dass sich die älteren Mädchen jetzt nur noch für Luggard interessieren, und heute setzte er sich ab, um abseits der anderen zu grasen. Er traf aber auf eine kleine Gruppe Buschböcke, die plötzlich auf ihn zu gerannt kamen! Er bekam einen ordentlichen Schrecken und beeilte sich, zurück zu seinen Freunden und den Keepern zu kommen! Er hat noch einiges zu lernen, was das Leben in der Wildnis betrifft, aber alles in allem ist er auf einem guten Weg.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.08.2020
Samstag, 8. August 2020
Nach einem kühlen Vormittag kam am Nachmittag die Sonne heraus, sodass die Waisen eine Pause beim Grasen einlegten und sich eine Weile im Schatten eines Baumes ausruhten. Danach grasten sie weiter, und Sapalan tat sich mit Tusuja zusammen, während Sana Sana mit Mundusi graste.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.08.2020
Freitag, 7. August 2020
Am Morgen kamen Lima Lima und Quanza eilig aus ihren Gehegen gerannt und vergeudeten keine Zeit, um zum Luzernenheu zu kommen. Enkesha und Luggard wunderten sich und dachten wohl, dass es etwas besonderes gäbe. Die beiden Mädchen wollten aber wohl nur sichergehen, dass nicht die Auswilderer-Gruppe um Zongoloni, die jetzt mit Alamaya sechs Elefanten umfasst, ihnen zuvorkam und das gesamte Luzernenheu weg futterte!

