Sonntag, 17. November 2019
Seit Faraja, Ziwa und Ngasha häufig ihre Nächte draußen im Wald verbringen, teilen sich die Waisen in der Regel in zwei Gruppen auf. Die drei Jungs kommen abends, um eine Milchflasche zu trinken, bevor sie wieder hinaus in den Wald gehen. Die anderen kommen dann mit Sonje, Mwashoti und Alamaya zurück. Die Bullen wissen schon, dass sie besser nicht zu weit weg laufen sollten, wenn sie morgens wieder Milch bekommen wollen. Sie machen sich an einem Plätzchen nicht weit von der Auswilderungsstation breit, und am darauffolgenden Morgen stehen sie am Tor bereit, wenn die Keeper es öffnen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 17.11.2019
Sonntag, 17. November 2019
Am Morgen blieb Kenia an den Stallungen stehen und sah aus, als wollte sie nicht mit losgehen, sondern auf irgendetwas warten. Als die Waisen dann aufgebrochen waren, begannen die Keeper wie üblich, die Tränke zu leeren und zu säubern, als gegen 9 Uhr die Ex-Waisen Edie und Mweya auftauchten – mit neuen kleinen Babys im Schlepptau! Sie sahen sehr durstig aus, und als sie sahen, dass die Tränke gerade leer waren, gingen sie gleich weiter zum Wasserloch draußen im Nationalpark. Dort löschten sie ihren Durst, und die Babys konnten sich etwas im Schlamm wälzen. Die Keeper freuten sich sehr, sie mit ihrem neuen Nachwuchs zu sehen. Edies Kalb ist ein kleiner Junge, etwa vier Monate alt, und wurde Eco genannt. Mweyas hat ein kleines Mädchen bekommen, das wohl so um die drei Monate alt ist und den Namen Mwitu bekam. Kenia musste am Morgen schon aus der Ferne von ihnen gehört haben und wollte ihnen wohl noch Hallo sagen; Elefanten können bekanntlich über sehr große Entfernungen miteinander kommunzieren!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.11.2019
Sonntag, 17. November 2019
Auf dem Heimweg trafen die Waisen am Abend Ex-Waise Wendi, die wieder hochschwanger ist und zusammen mit ihrer Tochter Wiva, sowie Kinna und Kama unterwegs war. Sie sagten sich kurz Hallo und setzten nach einer Weile den Weg nach Hause fort.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.11.2019
Sonntag, 17. November 2019
Normalerweise stibitzen die kleinen Babys Futter aus den Mündern ihren älteren Artgenossen, aber bei Tagwa und Ziwadi war es heute umgekehrt! Tagwa blieb heute bei Ziwadi, während diese Gras pflückte und fraß. Dabei nahm Tagwa ihr immer wieder etwas aus dem Mund. Möglicherweise wollte sie aufpassen, dass Ziwadi nichts fraß, was ihr und ihrem Magen schaden könnte; was immer es war, bestimmt gab es einen triftigen Grund für ihr Verhalten!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.11.2019
Samstag, 16. November 2019
Am Abend wusste Zongoloni nicht so recht, was sie wollte. Nachdem die Keeper die Gehegetore geschlossen hatten, hörte sie nicht auf, dagegen zu stoßen, als ob sie wieder heraus wollte. Die Keeper dachten, sie wollte sich den Jungs anschließen, die draußen im Wald geblieben waren, aber als sie das Tor wieder öffneten, ging sie nicht hinaus ins Freie, sondern lief nur zu Alamaya hinüber. Sie plauderte ein wenig mit ihm, und ging dann zurück zu Jasiri, der mit ihr zusammen im Gehege untergebracht ist.

