Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.11.2019

Samstag, 16. November 2019
Mudanda ging es heute schon besser, und sie kam der Herde wieder hinterher, die Bada und Lentili hinaus in den Busch folgte. Suswa, Embu und Pika Pika kamen direkt dahinter, und die Waisen grasten zufrieden an der Nordseite des Mazinga-Bergs, bis es mittags zum Baobab-Wasserloch ging.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.11.2019

Samstag, 16. November 2019
Die Waisen haben sich angewöhnt, nach dem Luzernenheufrühstück gleich aufzubrechen, und heute führte Naseku die Herde an. Draußen im Busch kam sie an einem Haufen lockerer Erde vorbei und rollte sich erst einmal genüsslich darauf herum. Mundusi tauchte wie aus dem Nichts auf und wollte sie weg schubsen, um selbst auf dem Erdhaufen zu spielen. Das gefiel Naseku gar nicht, denn schließlich ist Mundusi noch ein kleiner Junge, der sie als älteren Elefanten eigentlich Respekt zollen sollte! Sie stand eilig auf, um ihm eine Lektion zu erteilen. Mundusi wollte sich nicht einschüchtern lassen, aber als es ernst wurde, rannte er dann doch vor der herumtobenden Naseku davon!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.11.2019

Samstag, 16. November 2019
Enkesha ist ein wenig anders als die anderen Mädchen im Waisenhaus; sie ist gern für sich allein und ist unabhänging von den anderen. Das sieht man öfter bei jungen Bullen, aber für Mädchen ist es eher ungewöhnlich. Sie stiehlt sich häufig von der Herde weg und grast für sich, und sie spielt auch nur gelegentlich mit den anderen. Heute Morgen war ihr wohl wieder nach etwas Einsamkeit, denn sie graste abseits der Herde und kam nur zur Milchfütterung zurück. Dabei macht sie auch niemals Ärger oder nervt die anderen oder die Keeper. Sie ist ein freundliches und sanftmütiges Elefantenmädchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019

Freitag, 15. November 2019
Bei der Mittagsfütterung ließen sich Murera und Sonje erst einmal nicht blicken, während Mwashoti, Alamaya und die anderen wie üblich herbei eilten. Erst als alle ihre Flaschen geleert hatten, kamen Murera und Sonje aus dem Wald. Die beiden ließen aber die Keeper links liegen und gingen stattdessen gleich zur Tränke, um Wasser zu saufen. Nach einer Weile machten sich die Waisen dann wieder auf in Richtung der Chyulu-Berge, um dort weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019

Freitag, 15. November 2019
Als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken, begann es ordentlich zu regnen. Ziwa, Faraja und Ngasha hatten die Nacht wieder in der Wildnis verbracht und tauchten auf, um auch etwas von der Milch ab zu bekommen. Der Boden war nass und matschig, und Shukuru beschloss, erst einmal unter dem Dach abzuwarten, bis es etwas nachgelassen hatte. Als es soweit war, führte Lima Lima die Herde an und ging mit ihren Freunden zu den Umani-Hügeln. Shukuru waren die Verhältnisse immer noch nicht so ganz geheuer, und sie blieb lieber am Fuß der Hügel bei den Keepern und ließ sich dort die Zweige der Bäume schmecken.