Donnerstag, 20. Juni 2019
Shukuru hatte heute die Ruhe weg; als die anderen in den Wald aufbrachen, blieb sie seelenruhig an der Tränke und soff noch Wasser, bevor sie ihnen langsam folgte. Sonje hatte nicht mitbekommen, dass Shukuru hinterher hing, und geriet beinahe in Panik. Sie rannte zurück und kollerte und trompetete, als sie sie gefunden hatte. Danach beeilte sich Shukuru etwas mehr und passte auf, dass sie den Anschluss nicht verpasste.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.06.2019
Donnerstag, 20. Juni 2019
Am Morgen steckten Araba und Tagwa ihre Köpfe zusammen und berüsselten sich. Als Sagala die beiden sah, ging sie zu ihnen hinüber. Kihari und Ishaq-B tauchten am Morgen wieder auf, und zusammen mit Panda schlossen sie sich der Luzernenheufütterung an, bevor sie schließlich Mbegu und Godoma hinaus in den Busch folgten. Gegen Mittag waren die Waisen am Baobab-Wasserloch angekommen, und nach dem Badespaß nahm Kihari Emoli mit zu einer wilden Herde, die gerade an der Tränke Wasser soff. Emoli spielte schön mit einem kleinen wilden Kalb, während Kihari zuschaute. Auch Sagala kam dazu. Schließlich verabschiedeten sich die Herden, und die Waisen gingen wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.06.2019
Donnerstag, 20. Juni 2019
Zum Mittagsschlammbad tauchte Mutaras Gruppe auf, und nach dem Baden schlossen sich Turkwel, Kithaka, Barsilinga, Garzi und Lemoyian den Ex-Waisen an und gingen mit ihnen davon. Am Abend brachten dann Olares und Mutaras Herden die Ausreißer wieder zurück zur Auswilderungsstation, wo sie noch ihre Milch bekamen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.06.2019
Donnerstag, 20. Juni 2019
Mukkoka ist immer noch ganz wild auf seine Milch. Er scheint genau zu wissen, wann es Zeit ist für die Fütterung, denn dann beginnt er zu trompeten und kollert laut, bis er zur Milchfütterung gehen kann. Wenn er einmal bei den letzten dabei ist, die zu ihren Flaschen kommen, bellt er noch lauter. Bei der Fütterung um 9 Uhr kam er heute so schnell angerannt, dass er auf den Felsen stolperte; er hatte sich aber schnell wieder gefangen und sprintete weiter seinem Keeper mit der Flasche entgegen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.06.2019
Mittwoch, 19. Juni 2019
Als die Waisen heute ihre mittägliche Milch tranken, bekamen sie Besuch von ein paar wilden Elefanten. Ngasha kam mit einem wilden Freund am Wasserloch an, der sich im Gebüsch versteckt hielt, während die Waisen gefüttert wurden. Er hatte große Stoßzähne und war nicht besonders scheu – kaum hatten die Waisen fertig getrunken, kam er herüber zu Ngasha und Ziwa. Murera und Quanza gefiel das gar nicht, und sie gingen nervös zurück in den Wald, und auch die Keeper hielten Abstand zu dem Bullen.

