Samstag, 22. Juni 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung schlossen sich die jüngeren Waisen ihren älteren Kollegen beim Luzernenheu an. Emoli hat sich prächtig in die Herde integriert; Tagwa dagegen scheint manchmal noch so ihre Schwierigkeiten zu haben und ist neidisch auf Emoli, sodass sie ihm ab und zu einen Kopfstoß versetzt. Die Keeper müssen sie dann besänftigen, damit kein Streit ausbricht. Lentili und Mashariki übernahmen heute die Führung auf dem Weg zur Westseite des Mazinga-Bergs, wo viel frisches Grün zu finden ist. Gegen Mittag gingen die Waisen zum Baobab-Wasserloch, wo kurz gebadet wurde. Arruba und Nelion wälzten sich im Wasser herum, aber ihre Freunde bespritzten sich nur ganz sparsam, weil es ihnen zu kalt war. Nachdem sie wieder aufgebrochen waren, tauchte eine wilde Herde auf und wollte auch zum Wasserloch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.06.2019
Samstag, 22. Juni 2019
Es war wieder ein kalter Tag, und die Waisen blieben dicht beieinander, um sich gegenseitig warm zu halten. Ziwadi, Dololo und Luggard kuschelten sich zusammen und knabberten an dem frischen Grün. Ziwadi macht sich gut und scheint langsam wieder zu Kräften zu kommen; sie ist jetzt häufiger mit den anderen Waisen unterwegs und traut sich von ihren Keepern weg. Es ist schön zu sehen, dass sie sich langsam an das Leben im Waisenhaus gewöhnt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.06.2019
Freitag, 21. Juni 2019
Draußen im Wald war heute das Trompeten eines Elefantenkalbs zu hören. Die Waisen stellten alle die Ohren auf, um herauszufinden, wo das Getröte herkam. Lima Lima rannte zu Alamaya, um sicherzugehen, dass er es nicht gewesen war, und Sonje ging nach Mwashoti schauen, der aber zufrieden graste. Ein paar Minuten später kamen zwei wilde Kühe mit einem kleinen Kalb aus dem Gebüsch. Lima Lima wollte dem Baby Hallo sagen, wurde aber von der Leitkuh abgewiesen. Beim Mittagsschlammbad ließen sich dann keine wilden Elefanten blicken.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.06.2019
Freitag, 21. Juni 2019
Enkikwe wurde wie jeden Morgen am Bein behandelt, bevor er sich den anderen draußen beim Luzernenheufrühstück anschloss. Ambo trug etwas Heu auf dem Kopf davon, während er noch futterte. Malima kratzte sich den Hals an einer Mauer, bevor es hinaus in den Busch ging. Dort kratzte sich Tusuja ebenfalls den Hals an einem Baumstumpf, während Sapalan sich an einem benachbarten Baum schuffelte. Maramoja musste sich den Blättern hoch oben an einem Baum entgegen strecken. Es ist noch immer ziemlich trocken in der Gegend um Ithumba, und so mussten die Waisen recht weit laufen, um Futter zu finden. Am Abend kam eine Gruppe wilder Bullen zum Saufen zu den Stallungen, und auch Rapsu tauchte auf, um seinen Durst zu löschen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.06.2019
Freitag, 21. Juni 2019
Kiasa heckte am Morgen wieder einmal etwas aus: Bei der 9-Uhr-Fütterung ließ sie Maisha keine Ruhe und hatte es auf ihre Milchflasche abgesehen! Die Keeper mussten sie schließlich weg manövrieren, weil sie nicht locker lassen wollte. Sogar Larro schien sich Sorgen um Maisha zu machen, denn sie wich nicht von ihrer Seite und wollte sichergehen, dass sie in Ruhe ihre Milch austrinken konnte. Nachdem Kiasa eingesehen hatte, dass sie so nicht weiterkam, schlich sie um die Schubkarre herum, in der Hoffnung, dort noch etwas Milch abstauben zu können. Die Keeper ließen sie schließlich die verschüttete Milch aufschlecken, und das schien sie zufriedenzustellen. Als sie fertig war, machte sie sich mit dem Rest der Waisen wieder hinaus in den Busch zum Grasen.

