Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.04.2019

Samstag, 13. April 2019
Sagala ist schon immer ein ruhiges Mädchen gewesen und hat sich nicht allzu viel mit den anderen abgegeben. In letzter Zeit kümmert sie sich aber mehr um die jüngeren Waisen, vor allem um die kleine Larro. Heute Morgen, als die Waisen herauskamen, wartete sie vor Larros Stall. Als diese auftauchte, begrüßte und berüsselte sie sie und begleitete sie dann hinaus in den Busch.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.04.2019

Freitag, 12. April 2019
Am Morgen brachte eine wilde Herde den Tagesablauf ein wenig durcheinander, da die Keeper aufpassen mussten, dass die Waisen nicht unter ihren wilden Artgenossen verlorgen gingen. Shukuru hatte sich zwischen sie verlaufen, und die Keeper machten sich Sorgen, dass sie herumgeschubst werden könnte, und riefen sie zurück. Als die Waisen ihre Milchflaschen geleert hatten, ging es schnell auf in den Wald, und die wilde Herde blieb an der Tränke an der Auswilderungsstation zurück.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.04.2019

Freitag, 12. April 2019
Mukkoka wird immer kräftiger, und manchmal kann er auch ein wenig ruppig werden. Er ist ein kleiner Dickkopf und hört nicht immer auf die Keeper und die älteren Waisen. Zum Beispiel kann er es gar nicht leiden, wenn Kiombo, der älter ist als er, zuerst bei der Schubkarre mit der Milch ankommt. Wenn Kiombo ihn überholt, schubst er ihn und trompetet laut los, um ihn weg zu scheuchen. Kiombo hat sich trotzdem gut im Waisenhaus eingelebt. Manchmal macht er sein eigenes Ding, und man kann ihn auf eigene Faust grasen sehen. Meistens ist er aber mit Kuishi und Malima unterwegs, die die frechen Jungs wie Mukkoka von ihm fernhalten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.04.2019

Donnerstag, 11. April 2019
Kihari sicherte sich am Morgen einen guten Platz zum Kratzen, den sie Mudanda überließ, als sie fertig war. Auch Lentili und Godoma drängelten sich an einem Felsen neben dem Erdhaufen, um sich zu kratzen, aber Lentili überließ Godoma bald den Kratzfelsen. Mbegu und Godoma führten dann die Herde auf dem Weg hinaus in den Park an. Mbirikani tauchte 20 Minuten vor den Waisen am Baobab-Wasserloch auf und sagte kurz einer wilden Herde Hallo. Als die Waisen angekommen waren und ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich Mbirikani, die immer noch da war, an der Tränke an. Ein junger wilder Bulle kam auch noch dazu, und später, als die Waisen wieder zum Grasen aufbrachen, tauchte noch eine große wilde Kuh auf, die vermutlich die Mutter des Teenagers war.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.04.2019

Donnerstag, 11. April 2019
An der Tränke waren wieder 18 wilde Elefanten versammelt, als die Waisen am Morgen herauskamen, und zwei von ihnen kamen zum Luzernenheu herüber. Ein wildes Baby, das mit seiner Mutter mit kam, legte sich mit Mundusi an. Kamok kam vorbei und wurde neugierig, was das Kalb dort mit Mundusi machte, aber da sie an so kleine Elefanten nicht gewöhnt ist, schubste sie es versehentlich um. Es rappelte sich wieder auf und rannte schnell zurück zu seiner Mutter. Kauro nahm sich etwas Zeit für eine kleine Kratzeinheit am Felsen, bevor er noch ein wenig mit Kamok plauderte. Schließlich soffen die Waisen noch schnell Wasser mit einem wilden Elefanten, bevor sie sich in den Busch auf machten. Die Trockenheit hält immer noch an, und die Regenzeit lässt weiter auf sich warten.