Donnerstag, 11. April 2019
Nabulu hat sich gut eingewöhnt; sie weiß jetzt, wann es Milch gibt und dass nach der Mittagsfütterung ein guter Zeitpunkt ist, ein Schlammbad oder Staubbad zu nehmen, bevor es wieder in den Wald geht. Sie hütet sich aber immer noch vor den ruppigeren Waisen wie Kiasa. Kiasa, Maktao und Dololo versuchen häufig, ihr auf den Rücken zu klettern oder sie beim Schlammbad zu ärgern. Dagegen scheint sie sich in Gesellschaft von Tamiyoi, Malima, Sattao und Larro wohl zu fühlen, und diese ebenfalls, sodass man sie häufig zusammen sieht. Nabulu kommt jetzt auch gut mit den Keepern zurecht. Sie trötet zwar gerne einmal herum, wenn sie ihre Flasche ausgetrunken hat, um nach mehr zu verlangen, aber wenn die Keeper sie fort schicken, hört sie auf sie und schubst oder scheucht sie nicht herum wie früher.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.04.2019
Mittwoch, 10. April 2019
Die Waisen grasten am Morgen unter der Führung von Lentili und Ishaq-B am nördlichen Fuß des Mazinga-Bergs. Ein großer wilder Bulle schloss sich ihnen an, aber sie trauten sich nicht so recht an ihn heran, weil er so viel größer war als sie. Gegen Mittag machten sie sich zum Baobab-Wasserloch auf. Dort gab es viel Spiel und Spaß im Schlammloch, und Mbirikani, die sich den Waisen zum Baden angeschlossen hatte, blieb im Wasser, als die anderen wieder grasen gingen. Nelion kratzte sich noch an einem Baum, an dem sich ihm Rorogoi anschloss, während Arruba und Ndii sich den großen Baobab zum Schuffeln aussuchten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.04.2019
Mittwoch, 10. April 2019
Bei der öffentlichen Besuchsstunde wälzten sich Maktao und Musiara ausführlich im Schlammloch herum. Maisha, die auch hin und wieder ruppig werden kann, fing an, Maktao mit ihren Stoßzähnen zu pieksen. Maktao wurde es schließlich irgendwann zu bunt, und er kam heraus, gefolgt von seinem Freund Musiara.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.04.2019
Mittwoch, 10. April 2019
Emoli ist zurzeit der größte Rabauke der Waisenherde. Als er heute morgen seine Milch ausgetrunken hatte, jagte er Larro und Dololo hinterher, die ihre Milch an der Schubkarre tranken. Dabei rannte er Larro um, die einen Schrecken bekam und laut trompetete, während sie sich wieder aufrappelte. Tamiyoi, die nicht immer allzu streng mit den anderen ist, scheuchte ihm hinterher, und Emoli rannte weg, in dem Wissen, dass er frech gewesen war. Malima und Tamiyoi holten ihn aber ein und schimpften ordentlich mit ihm, dass er die kleine Larro geärgert hatte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.04.2019
Dienstag, 9. April 2019
Alamaya vertrieb sich die Zeit heute mit Rangeleien. Er spielt in letzter Zeit ab und zu auch mit den größeren Jungs wie Ngasha, und obwohl er jünger ist, schlägt er sich nicht schlecht und schaffte es sogar einmal zu gewinnen! Obwohl er langsam größer und kräftiger wird, ist er gegenüber Murera und Sonje immer noch respektvoll. Er passt auch immer noch sehr auf, dass niemand seinem Schwanzstummel zu nahe kommt, denn das gefällt ihm gar nicht.

