Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.04.2019

Dienstag, 2. April 2019
Enkesha scheint ihre eigene kleine Herde bilden zu wollen. Heute Morgen führte sie Luggard, Nabulu, Neuling Kiombo, Mukkoka und Larro tief in die Büsche hinein, und sie blieben unter sich bis zur 9-Uhr-Fütterung. Als die Keeper die Waisen zu ihrer Milch zusammenriefen, fanden sie sie zufrieden hinter Enkesha her grasend. Luggard kam dann, als die älteren Waisen gerade ihre Mittagsmilch getrunken hatten, zum Schlammbad hinunter gerannt. Normalerweise bleibt er zum Mittagsschlammbad bei den Keepern im Wald, aber heute hatte er sich davon geschlichen und genehmigte sich ein kurzes Bad mit den älteren, bevor er wieder zurück ging.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.04.2019

Montag, 1. April 2019
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt, als sie in den Busch aufbrachen. Murera und Sonje kamen zu Mwashoti und Alamaya und kollerten ihnen Guten Morgen zu. Als es auf in den Wald ging, passte Mwashoti auf, dass Murera und Sonje ihn nicht versehentlich bei Ziwa zurückließen. Im Wald trafen die Waisen auf ein paar grasende Büffel. Shukuru war neugierig und wollte sie sich aus der Nähe ansehen; sie merkte aber bald, dass sie ihnen besser nicht alleine zu nahe kommen sollte, und ging schnell wieder zu den Keepern und den anderen Waisen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2019

Montag, 1. April 2019
Manchmal folgt Luggard der Herde, aber manchmal will er auch einfach abseits der anderen grasen, selbst wenn sie gemütlich durch den Park gehen. Nach der Fütterung um 9 Uhr morgens gingen die Waisen in einer Reihe zurück zum Grasen, und Luggard hing ganz am Ende hinterher. Sein alter Freund Jotto wollte ihn aber nicht allein lassen und ging alle paar Minuten zu ihm zurück. Einmal versuchte er sogar, ihn von hinten anzuschieben, als ob er ihn dazu bringen wollte, schneller zu laufen! Am Ende grasten aber die beiden kleinen Bullen gemütlich zu zweit.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2019

Montag, 1. April 2019
Tagwa kennt Sattaos Stimme sehr gut; wann immer er schreit oder ruft, antwortet sie, egal wie weit weg er gerade ist! Heute waren die Waisen alle bunt durcheinander gemischt im Wald, und Tagwa, Sagala, Kuishi und Jotto standen einige Meter weg von der großen Gruppe. Mapia schubste Sattao, als sie sich um einen grünen Zweig stritten, und Sattao bellte laut auf. Tagwa hörte es und war sofort zur Stelle. Der arme Mapia, der noch immer neben Sattao stand, bekam seinen Zweig abgenommen, und Tagwa überreichte ihn Sattao wieder, als die beiden davon gingen.

Die Rückkehr nach Hause für Emoli

Emoli hat schon ein wechselhaftes Leben hinter sich: Im August 2017 wurde er während der schrecklichen Dürre, die den südlichen Teil des Tsavo East Nationalparks heimsuchte und über 390 bekannten Elefanten das Leben kostete, gefunden; er war zusammengebrochen, regte sich kaum noch und sprang sprichwörtlich dem Tod von der Schippe, als er gerettet wurde. Er hatte das große Glück, gerade noch rechtzeitig gefunden zu werden, und die Helfer gaben ihn nicht auf, obwohl er eine ganze Weile nicht bei Bewusstsein war. Man hätte meinen können, dass für ihn alles zu spät gewesen war und es sich nicht mehr lohnte, den Helikopter anzufordern, um ihn ins Waisenhaus nach Nairobi zu fliegen. Glücklicherweise ließen sich seine Retter davon nicht beeindrucken, und Emoli erwachte schließlich wieder, nachdem er jede Menge Flüssigkeit über Infusionen bekommen hatte.
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