Freitag, 15. März 2019
Zongoloni rannte am Morgen direkt zu der Stelle, an der die Waisen immer die Luzernenheupellets bekommen, aber die Keeper hatten noch keine dorthin gebracht. Also futterte sie ein paar Reste vom Vortag, die noch dort lagen, bis ein Keeper mit der Schubkarre voller frischer Pellets kam. In letzter Zeit sind viele wilde Elefanten aus den umliegenden Dörfern zurück in die Chyulu-Berge getrieben worden, sodass es gerade sehr viele Elefanten im Wald gibt. Die Waisen trafen heute sechs riesige Bullen; sie sind unberechenbar, sodass die Keeper genug Abstand hielten. Ziwa ging zu einem von ihnen, der seinen Rüssel auf Ziwas Rücken ablegte. Er wollte dann mit dem Bullen spielen, aber dieser drehte sich um und schubste ihn, sodass Ziwa lieber wieder zurück zu den Waisen rannte und sich von Murera trösten ließ.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.03.2019
Freitag, 15. März 2019
Eine wilde Elefantenherde näherte sich am Mittag dem Wasserloch, hielt aber höflich Abstand, damit die Waisen in Ruhe fertig baden konnten. Embu, Naipoki und Nelion kamen aus dem Wasser, um sie zu begrüßen. Embu ging direkt zu einer großen Kuh und begleitete sie ins Wasser, während Naipoki und Nelion mit einem ihrer wilden Artgenossen zu rangeln begannen. Auch Panda nutzte die Gelengenheit zu einem kleinen Ringkampf mit einem wilden Elefanten, der etwa drei Jahre älter war als sie. Mbegu und Murit vertrieben sich unterdessen die Zeit beim Spielen in der Mitte des Wasserlochs.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2019
Freitag, 15. März 2019
Nabulu gewöhnt sich gut ein in der Waisenherde. Tagwa, Sagala, Emoli, Tamiyoi und Kuishi sind immer einmal wieder mit ihr zusammen; am Morgen gehen sie alle zu ihrem Gehege hinüber und begrüßen sich, bevor sie sich in den Wald auf machen. Tagwa, die aktuelle Mini-Leitkuh der Waisenhaus-Herde, führt ihre Freunde meist hinaus in den Busch, während Tamiyoi versucht, Nabulu besser kennenzulernen, indem sie an ihrer Seite geht und an ihr schnüffelt. Draußen im Busch begann Emoli heute ein Kräftemessen, indem er seinen Freund Ambo herausforderte. Mapia machte dem Ganzen schließlich ein Ende, indem er dazukam und die beiden kleinen Jungs auseinander schob.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.03.2019
Donnerstag, 14. März 2019
Die Waisen spielten mit den Ex-Waisen, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Sana Sana beschüffelte die kleine Lulu und versuchte, es ihrem Kindermädchen Naserian nachzumachen, die sich gerade an einem Baum kratzte. Siku spielte mit Malkia und Yoyo mit Namalok. Draußen im Busch trafen die Waisen auf einen einzelnen Büffel, und Karisa versuchte trompetend, ihn zu verscheuchen. Der Büffel ließ sich erst nichts anmerken, aber als er sah, dass Karisa Verstärkung von seinen Freunden bekam, machte er sich davon. Namalok und Galla starteten ein Kräftemessen, das unentschieden ausging. Karisa, Dupotto, Mteto, Kamok, Maramoja und Esampu waren alle ein wenig angeschlagen, da sie gerade von Würmern geplagt werden. Viele der Ex-Waisen haben auch Würmer, was man an ihrem Dung sehen kann, und die Keeper schmieden Pläne, sie so bald wie möglich mit Medikamenten aus Nairobi zu behandeln.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2019
Donnerstag, 14. März 2019
Mukkoka und Dololo sind gute Freunde geworden, und man sieht sie häufig zusammen grasen, auch abseits der anderen Waisen. Vermutlich liegt es daran, dass sie zur gleichen Zeit im Waisenhaus angekommen sind, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Orten, und sich zusammen an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Heute waren es Mukkoka und Maktao, die ein Stück entfernt von der Herde grasten. Als Maktao seine Freunde aus den Augen verloren hatte, begann er, laut zu tröten, als ob er nach den anderen und den Keepern rufen wollte. Tagwa und Malima rannten eilig zu ihm hin. Auf dem Weg zum Schlammloch stellte sich dann Musiara seinen Freunden Maktao, Mukkoka, Kiasa und Sattao in den Weg – es schien, als wollte er sie dazu bewegen, in seinem eigenen gemächlichen Tempo hinunter zur Fütterung zu gehen. Kiasa war offenbar genervt davon, und beim Schlammloch schubste sie ihn. Sie wollte gar nicht wieder aufhören, obwohl Musiara doch nur in Ruhe an seinem Grün knabbern wollte. Emoli bekam das mit und machte es sich zur Aufgabe, den kleinen Musiara zu beschützen und Kiasa weg zu schieben. Musiara schien sich gar nicht weiter darum zu kümmern und genoss weiter die Zeit beim Schlammbad.

