Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Alamaya war heute in Spiellaune und begann einen Ringkampf mit Mwashoti, den die beiden sehr genossen. Zongoloni stellte sich schließlich zwischen die beiden; offenbar sorgte sie sich um Mwashotis Bein, und war der Meinung, dass Alamaya lieber mit den anderen Jungs rangeln sollte. Mwashoti ging zu Murera und Sonje – er ist ein braver Junge, wohingegen Alamaya manchmal mit jedem Elefanten, der ihm über den Weg läuft, eine Rangelei anfängt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Mudanda und Bada übernahmen heute das Kommando über die Waisenherde und marschierten den Berg hinauf. Ndotto und Godoma blieben weiter unten, und die anderen kamen wieder zu ihnen zurück, als es zur Mittagsfütterung ging. Ngilai legte sich zum baden in die Mitte des Wasserlochs und spritzte das Wasser mit seinem Rüssel hoch in die Luft, sodass es den Anschein hatte, als ob es regnen würde. Suswa schaute ihm skeptisch zu. Mashariki konnte sich ungestört im Wasser herumrollen, weil Ndoria sie bewachte und aufpasste, dass sie niemand stören oder auf ihr herumklettern konnte. Mbirikani verabschiedete sich im Laufe des Tages von den Waisen und ging zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline, wo viele wilde Elefantenherden unterwegs waren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Die Ex-Waisen standen am Morgen bereit, als das Luzernenheufrühstück begann. Barsilinga und Lemoyian gingen zur Tränke und überlegten beim Saufen, wem sie sich heute anschließen sollten – den Waisen oder den Ex-Waisen. Schließlich kamen sie mit den Kleinen mit. Später tauchten auch noch Nasalot mit Baby Nusu, Naisula, Kitirua, Makireti, Kilabasi und Murka auf. Namalok hatte eine Meinungsverschiedenheit mit Karisa, als die beiden vom gleichen Busch fressen wollten. Während sie sich noch stritten, kam Enkikwe vorbei und ließ sich die grünen Blätter schmecken. Bis sich Namalok und Karisa schließlich geeinigt hatten, hatte Enkikwe schon fast alles leer gefressen! Auf dem Weg zum Schlammbad kamen Tusuja und Maramoja um die Wette zu ihrer Milch gerannt; Maramoja war als erste da, denn sie ist kleiner und leichter als Tusuja. Mteto trank ihre Flasche aus und sah dann Namaloks Eimer stehen, auf den gerade niemand aufpasste. Also beschloss sie nachzusehen, ob wirklich Milch darin war. Die Keeper sahen, wie sie die Rüsselspitze hinein hielt und riefen ihr zu, aber sie ließ sich nicht davon abhalten, einen Schluck zu kosten. Es scheint, als ob ab und zu noch die ungezogene kleine Göre durchkommt, die sie im Waisenhaus war! Tusuja führte seine Freunde beim Baden an, bis zehn wilde Bullen auftauchten und sich im Schlammloch breit machten. Am Nachmittag staubten sich Wanjala, Esampu und Kithaka noch einmal ausführlich ein.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Heute war es sehr windig, und die Waisen wollten sich nicht im Schlammloch wälzen, sondern lieber das bereitgelegte Grün fressen. Jotto, Ambo, Mapia, Kuishi und Sagala hatten alle Hände voll damit zu tun, sich gegenseitig die leckersten Zweige wegzuschnappen. Jotto verteidigte sein Futter am elegantesten, indem er Ambo und Mapia den Hinter zuwandte und sich die beiden Jungs mit Tritten vom Leib hielt. Ambo trickste ihn aber aus, indem er sich hinlegte, und sich von unten an die Zweige heran schlich. Mapia war weniger erfolgreich und musste warten, bis Jotto fertig war.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.03.2019

Samstag, 9. März 2019
In letzter Zeit kommen immer häufiger wilde Elefanten zu Besuch. Letzte Nacht hörte Mwashoti sie am Wasserloch saufen und trompetete laut los, um es die anderen Waisen wissen zu lassen. Ziwa antwortete, indem er noch lauter trompetete, und die Keeper wachten auf und kamen aus ihrem Zelt um nachzusehen. Sie sahen, wie die wilden Elefanten wieder im Wald verschwanden, nachdem sie die Tränke geleert hatten; auch ein paar winzige Babys waren dabei! Am Morgen gingen die Waisen dann unter dem Kommando von Lima Lima und Quanza den Pfad entlang, den ihre wilden Freunde immer benutzen. Sie trafen aber niemanden, obwohl jede Menge Dung zu finden war.