Freitag, 8. März 2019
Ngasha und Faraja begannen heute im Wald zu spielen, was allerdings zu einer ernsthaften Rangelei um den besten Platz am Wasserloch ausartete. Schließlich wurde Ngasha von Faraja nieder gerungen und schrie um Hilfe, sodass die Keeper ihm wieder auf halfen. Sonje holte ihn ab und nahm ihn mit zu der Stelle, wo sie mit Mwashoti, Alamaya und Zongoloni friedlich graste. Dort beruhigte sich alles wieder, und Ngasha verbrachte den Rest des Tages zufrieden mit ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Als die Waisen am frühen Morgen in den Büschen grasten, schloss sich ihnen ein wilder Bulle an, der sehr freundlich war. Er blieb fast den ganzen Vormittag bei ihnen. Als es Zeit für die Mittagsfütterung war, verabschiedeten sich die Waisen von ihm, aber er kam wieder zurück, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Er schien sich gar nicht vor den Keepern zu fürchten und kam sogar zum Fahrzeug, um an den leeren Milchflaschen zu schnuppern. Die Keeper dachten, er wollte vielleicht kosten, aber sicherheitshalber hielten sie trotzdem Abstand von ihm. Lima Lima wollte ihn überzeugen, mit hinüber zu der Stelle zu kommen, wo die Keeper und Shukuru sich ausruhten, aber er spürte, dass er ihnen nicht ganz geheuer war. So hielt er schließlich brav Abstand, um niemanden einzuschüchtern.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Am Morgen schloss sich Mbirikani, die nachts außerhalb der Gehege schläft, den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Die Waisen machten sich so bald wie möglich auf zum Grasen. Mudanda schubste Arruba, als die beiden zur Mittagsfütterung gelaufen kamen. Nach der Milch kühlten sich alle im Wasserloch ab und schafften es dabei sogar, einen wilden Elefanten zu verschrecken. Ndotto zeigte seine Badekünste, und Arruba, Nelion und Ndoria schauten im zu. Kihari saß am Ufer, bevor sie ihr Baby Tahri einsammeln ging, sie von Panda mitgenommen worden war. Arruba und Bada tätschelten sich mit dem Rüssel auf dem Rücken, als ob sie sich zum erfolgreichen Schlammbad gratulieren wollten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Chemi Chemi, der einsame Ranger, wie er von den Keepern genannt wird, war zusammen mit Mutaras und Naroks Ex-Waisen am Morgen an den Stallungen. Seit er im letzten Jahr von den Löwen angefallen worden war, ist er am liebsten für sich allein unterwegs. Das ist allerdings nicht ungefährlich, und die Keeper hoffen, dass er sich wieder dauerhaft seiner Herde anschließt, die von Olare angeführt wird. Beim Luzernenheufrühstück stellte sich Olsekki ihm in den Weg, der wohl glaubte, er könnte etwas gegen ihn ausrichten. Er staunte nicht schlecht, als er einen kräftigen Stoß bekam, bei dem er fast umfiel. Das wird Olsekki eine Lehre sein, seinen älteren Artgenossen Respekt zu zollen! Auf dem Weg zum Grasen kam Tusuja an einem schönen Kratzfelsen vorbei. Rapa und Galla nahmen sich etwas Zeit für ein Kräftemessen, bei dem Galla gewann. Als die Waisen sich gerade in den Schatten eines Baumes zurückgezogen hatten, tauchte Yattas Herde zusammen mit 25 wilden Bullen auf. Auch am Nachmittag suchten sie so gut es ging, den Schatten auf, bis Roi am Abend den Weg zurück zu den Stallungen vorgab.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Dololo hatte – wie die meisten seiner Freunde im Waisenhaus – keinen einfachen Start ins Leben, als er im trocknenden Matsch steckenblieb und so von seiner Mutter und seiner Herde getrennt wurde. Er hatte aber das Glück, rechtzeitig gerettet zu werden, und blüht nun bei seiner neuen Familie aus Menschen und Elefanten in Nairobi wieder auf. Er hat an Gewicht zugelegt und wird auch selbstsicherer. Er vertraut jetzt den Keepern und begrüßt sie immer mit tiefem Kollern, ob beim Mittagsschlammbad, an den Stallungen oder draußen im Wald. Heute traute er sich sogar, einen Zweig von Sattao zu stibitzen und schaffte es, ihn in dem anschließenden kleinen Tauziehen auch zu behaupten.

