Mittwoch, 6. März 2019
Die Waisen wälzten sich mittags genüsslich im Matschloch, um sich mit einer Schlammschicht zu versehen, die sie vor der Sonne und den Insekten schützt. Danach folgten sie Shukuru zum Staubbad, wo sie sich ausführlich mit roter Erde abtrockneten. Murera wartete, bis alle fertig waren mit baden, bevor sie selbst hinein ging. Während sie noch schlammbadete, gingen die anderen schon zurück in den Schatten der Bäume, und die Keeper nahmen ihr Mittagessen ein. Shukuru zog auf eigene Faust los, um sich zu kratzen. Als die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren, riefen sie Shukuru, und sie ging mit ihnen zu den anderen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.03.2019
Mittwoch, 6. März 2019
Olares Gruppe, in Begleitung von Kenze, schloss sich heute den Waisen beim Luzernenheu an. Wanjala und Olsekki stritten sich um etwas Heu, das Wanjala nicht hergeben wollte. Er musste damit davon rennen, als Olsekki versuchte, es sich zu schnappen. Mundusi versuchte sich im Kräftemessen mit Galla, verlor aber nach ein paar Minuten. Kurz nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yatta und ihre Herde auf. Sie soffen Wasser und machten sich danach gleich wieder auf den Weg. Bei der Mittagsfütterung verbreitete Oltaiyoni, die sonst immer sehr brav und zurückhaltend ist, einige Unruhe. Vermutlich war ihr heiß und sie hatte viel Durst, sodass sie sich eine dritte Flasche Milch schnappte, als die Keeper nicht aufpassten! In Windeseile hatte sie die Flasche vom Boden aufgehoben und war damit losgelaufen, denn sie konnte sich denken, dass die Keeper etwas dagegen haben dürften! Bis die Keeper hinterher gerannt waren, hatte sie sie schon halb leer getrunken. Zum Glück gab es eine überzählige Flasche, sodass niemand anderes zu kurz kam. Die Waisen genossen die Abkühlung im Schlamm und machten sich dann wieder auf zu den Weidegründen. Kithaka, Barsilinga und Garzi gingen mit Olares Gruppe mit und kamen erst spät am Abend, gegen 22 Uhr zurück zur Auswilderungsstation. Trotzdem wurden sie natürlich herein gelassen und verbrachten den Rest der Nacht im Gehege.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.03.2019
Mittwoch, 6. März 2019
Mapia und Mukkoka haben beide die Angewohnheit, viel Lärm zu veranstalten, wenn sie zu ihren Milchflaschen kommen. Jedesmal wenn einer der beiden es nicht schafft, seine Freunde zu überholen, fangen sie laut an zu trompeten, und wenn ihre Flasche noch nicht bereit ist, wenn sie ankommen, tröten sie noch lauter! Inzwischen machen sie schon Lärm, wenn sie angerannt kommen, um alle wissen zu lassen, dass sie im Anmarsch sind.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.03.2019
Mittwoch, 6. März 2019
In letzter Zeit hat sich Malima zu einem fürsorglichen Elefanten gewandelt und hat offenbar die kleine Larro adoptiert. Wenn morgens alle herauskommen, hält sie nach Larro Ausschau, um sie anschließend hinaus in den Wald zu begleiten. Als heute die erste Gruppe zur Mittagsfütterung gehen sollte, hatten die Keeper es nicht leicht, Malima zurückzuhalten, weil sie immer wieder mit Larro mitgehen wollte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.03.2019
Dienstag, 5. März 2019
Heute bekamen die Waisen wieder Besuch von wilden Elefanten, aber die Herde war sehr freundlich. Sie plauderten schön mit den Waisen und ließen sich auch von den Keepern nicht stören, die sich in einiger Entfernung aufhielten. Mwashoti stellte sich bei allen Herdenmitgliedern vor, und bald machten es ihm die anderen nach. Als sie alle zusammen in den Chyulu-Bergen graseten, tauchten ein paar Büffel auf. Sie waren überrascht, auf Elefanten zu treffen, und gingen schnell in eine andere Richtung davon. Am Abend folgten die Waisen dann Mwashoti, Alamaya und Shukuru zurück zur Auswilderungsstation. Sie sahen müde aus, und Lima Lima hatte die Augen schon halb zu, als sie endlich schlafen gehen konnte.

