Freitag, 15. Februar 2019
Am Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und Ställen und brachen in den Wald auf, aber Ambo, Maktao, Mukkoka und Enkesha wollten in eine andere Richtung gehen. Die Keeper versuchten, alle beisammen zu halten, und Ambo, Mukkoka und Enkesha ließen sich schließlich überzeugen, aber Maktao machte sich auf eigene Faust davon. Es dauerte aber nicht lange, da vermisste er die anderen und fing an, nach ihnen zu suchen. Er war aber schlau genug, nicht einfach blindlings herumzurennen und zu suchen, sondern brüllte laut und rannte zurück zu den Stallungen. Dort traf er auf einen der Keeper, aber offenbar hatte er ein schlechtes Gewissen und machte auf dem Absatz wieder kehrt! Kuishi hörte ihn schließlich aus einiger Entfernung und kam angerannt, um ihn wieder zum Rest der Herde zu bringen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Ein großer wilder Elefantenbulle versteckte sich am Morgen im Gebüsch nahe des Geheges von Ngasha und Faraja. Als die Waisen herauskamen, zeigte er sich, und Lima Lima und Zongoloni gingen zu ihm, um ihm Hallo zu sagen. Sonje und Murera waren allerdings nicht besonders begeistert und kollerten laut, um ihre Schützlinge von ihm fernzuhalten. Der Bulle war aber schüchtern, denn kaum hatte er die Keeper gewittert und gesehen, hob er den Kopf und machte sich in die Büsche davon. Die älteren Jungs folgten ihm ein Stück, kamen aber bald wieder zurück zu den anderen Waisen. Alamaya und Mwashoti ließen sich aufgeregt erzählen, was die anderen im Wald mit dem Bullen erlebt hatten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Am Wasserloch wehte heute ein kühles Lüftchen, aber trotzdem nahmen die Waisen, angeführt von Lentili ein kurzes Bad. Mashariki schob Bada ins Wasser, der noch nicht so recht überzeugt war, dass es nicht zu kühl war. Mbegu hatte ihren Spaß auf den Haufen roter Erde und kam mit einem Häufchen auf dem Kopf vom Staubbad zurück. Arruba und Lentili kratzten sich Seite an Seite am großen Baobab-Baum.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Die launische Ukame schien heute wieder mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein. Beim Luzernenheufrühstück schubste sie Mteto heftig, sodass diese laut bellte. Mteto schaut eigentlich zu Ukame wie zu einer älteren Schwester auf, aber heute ging sie enttäuscht davon. Eine halbe Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Murka, Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo und Chemi Chemi zur Auswilderungsstation. Bis vor kurzem war Olare die Anführerin dieser Gruppe gewesen, aber sie hat zurzeit eine neue Aufgabe als Kindermädchen von Lualenis Baby Lulu. Auch Naisula und Kitirua, die zu Olares Herde gehörten, scheinen sich einer anderen Gruppe angeschlossen zu haben. Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, folgten sie den Waisen hinaus in den Busch
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Im Gegensatz zu den anderen macht Musiara normalerweise kein großes Theater, wenn es um die Milchfütterung geht; heute war es allerdings anders! Es ging erst einmal alles ganz ruhig und friedlich zu, und nachdem die Waisen der ersten Gruppe ihre Flaschen geleert hatten, gingen sie ihren jeweiligen Aktivitäten nach. Enkesha und Maktao staubbadeten, während Sattao und Larro den Keepern hinterher liefen, die Grünfutter für sie hatten. Wenn Musiara in der Nähe der Schubkarre mit den Flaschen steht, dann normalerweise, weil er sich im Schatten der Büsche unterstellen will. Dann berüsselt er manchmal die Flaschen, aber er hat noch nie nach mehr Milch verlangt. Heute allerings ließ er den Keepern an der Schubkarre keine Ruhe und wollte ständig weiter gefüttert werden! Jedesmal, wenn er weg geschickt wurde, bellte er laut protestierend auf. Maisha schaute sich das eine Weile an und verscheuchte ihn dann von der Stelle, damit er die Keeper in Ruhe ließ. Wenn er wieder zurückkam, schob sie ihn wieder weg. Auch Emoli machte Ärger, denn er wollte das Wasser aus einer Tonne nicht mit den anderen teilen. Er hatte schon Musiara, Sattao und Maktao von der Tonne verjagt, und später tat er das gleiche mit Kiasa, die etwas Wasser saufen wollte. Er hatte heute offenbar schlechte Laune!

