Montag, 11. Februar 2019
Mbirikani sagte den Waisen wieder Guten Morgen, als sie aus den Gehegen kamen. Mbegu begann vorsichtig, sich mit ihr anzufreunden, und schaute ihr zu, wie sie auf eine Rampe kletterte und mit Ndotto spielte. Danach kratzten sich die beiden genüsslich. Die Waisen grasten dann zusammen mit Mbirikani, nur Kenia hielt etwas Abstand. Nach dem Mittagsschlammbad ging sich Murit an einem der Bäume am Wasserloch kratzen, und Mbirikani näherte sich ihm. Murit zog sich aber zurück, denn er ist noch nicht so recht warm geworden mit ihr.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.02.2019
Montag, 11. Februar 2019
Galla und Rapa hatten heute eine Meinungsverschiedenheit wegen eines Heuballens, auf den sie beide ein Auge geworfen hatten. Sie starteten einen Ringkampf, während dessen Mundusi sich anschlich, und den Heuballen mitnahm! Als Galla und Rapa sich schließlich geeinigt hatten, standen sie mit leeren Händen da, denn Mundusi hatte das Heu inzwischen fast verspeist! Noch dazu futterte er gleich neben Barsilinga, weil er wusste, dass die beiden von Barsilinga verscheucht werden würden, wenn sie versuchten, sich ihr Heu zurückzuholen. Mundusi ist ein cleverer kleiner Kerl!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.02.2019
Montag, 11. Februar 2019
Jotto ist wirklich ein großer Schatz – er ärgert nie die anderen und beschützt die kleineren Waisen und die Neuankömmlinge, wenn es nötig ist. Seit der Ankunft von Nabulu ist er fleißig dabei aufzupassen, dass sie nicht von Emoli, Mapia und Sagala herumgeschubst wird, die nicht besonders erfreut sind von ihrer Ankunft. Mapia schien sie heute erschrecken zu wollen, aber Jotto schritt gleich ein und schob ihn weg. Danach blieb er die ganze Zeit an Nabulus Seite. Auch Luggard ist immer dabei, wenn einer der neu geretteten Waisen Zuspruch braucht, vor allem, wenn es mittags und nachmittags zur Fütterung geht. Wenn die anderen hinunter gehen, bleibt Luggard bei den Neulingen, die noch nicht mitkommen. Heute teilte er sich in der Zeit das Futter mit Nabulu. Deshalb versteht sich auch die kleine Larro so gut mit ihm.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Die Waisen gingen heute zum Kenze-Gebiet, wo sich zurzeit viele wilde Elefanten aufhalten, die aus den umliegenden Dörfern zurück in den Wald getrieben wurden. Das heißt, dass die Keeper besonders gut aufpassen müssen, damit es für sie und ihre Schützlinge im Wald nicht gefährlich wird. Lima Lima ist aber immer auf der Hut und lässt die Keeper wissen, sobald sie auf andere wilde Tiere aufmerksam geworden ist. Sie sorgt sich sehr gut um die anderen und ist eine tolle Mini-Leitkuh geworden.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Die Waisen trafen nördlich des Mazinga-Bergs wieder auf Mbirikani, und obwohl Kenia wieder versuchte, ihre Schützlinge von ihr fernzuhalten, mischte sie sich hin und wieder unter sie. Am Baobab-Wasserloch wurde mittags nicht gebadet, weil es sehr bewölkt und zu kühl war. Bada schlug Ndoria mit seinem nassen Rüssel auf den Hintern, sodass diese die Flucht antrat; er ging daraufhin zum Baobab und schuffelte sich daran. Gegen 15:30 Uhr ließ sich Ajali blicken, der vor einem Jahr zusammen mit Mbirikani ausgewildert war! Er traute sich allerdings nicht so recht an die Waisen heran. Ajali und Mbirikani brachen schließlich in Richtung der Wasserpipeline von Mzima Springs nach Mombasa auf. Mbirikani kam dann gegen Mitternacht zurück zur Auswilderungsstation, allerdings ohne Ajali, und blieb die ganze Nacht da, wo sie mit ihren alten Freunden Grün futterte.

