Montag, 4. Februar 2019
Kuishi und Emoli können manchmal ganz schön hinterhältig sein. Jotto, der ein ruhiger und freundlicher Junge ist, stand heute bei der öffentlichen Besuchsstunde am Absperrband und knabberte zufrieden an ein paar grünen Zweigen, während er mit den Besuchern schäkerte. Kuishi stellte sich neben ihn, und nach einer Weile schubste sie ihn zur Seite. Als sie merkte, dass die Keeper es nicht mitbekommen hatten, ging sie am Absperrband entlang und machte sich einen Spaß daraus, die Leute anzustoßen. Diese fanden das Ganze lustig, denn sie war nicht allzu ruppig, aber die Keeper holten sie doch wieder zurück in die Mitte zum Schlammloch, bevor sie zu übermütig wurde. Sie wissen, dass sie leicht über die Stränge schlagen kann! Bei Emoli ist es ähnlich – auch er ist unberechenbar, und obwohl er ganz lieb schaut, kann er schnell sehr frech werden.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.02.2019
Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.02.2019
Sonntag, 3. Februar 2019
Bei Kiasa weiß man nie, woran man ist – sie kann eine echte Nervensäge sein, aber wenn sie gut gelaunt ist, kann sie auch ein freundliches und ruhiges kleines Mädchen sein! Normalerweise wird sie erst ganz zuletzt zur Milchfütterung gelassen, damit sie keinen Ärger macht, aber heute schaffte sie es irgendwie, sich in die erste Gruppe zu schleichen. Als sie ihre Milch trank, bereiteten die Keeper sich schon darauf vor, dass sie gleich Unruhe stiften würde und sie sie im Auge behalten müssten. Aber dann verblüffte sie alle, indem sie ganz brav war und sich friedlich mit Mukkoka und sogar Maktao auf dem Erdhaufen herumrollte. Die Keeper konnten es kaum glauben – sie war heute wirklich vorbildlich!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.02.2019
Samstag, 2. Februar 2019
Am Nachmittag versuchten ein paar Büffel, mitten durch die Waisenherde zu marschieren. Ziwa und Ngasha trompeteten herum und wollten sie so vertreiben, aber mit wenig Erfolg. Die Keeper mussten erst dazukommen und ihnen helfen. Die Waisen machten sich dann auf in den Wald, wo sie an ein paar Wasserlöchern vorbeikamen, in denen sie sich abkühlen konnten. Shukuru wollte erst nach langer Zeit wieder herauskommen, und Faraja folgte ihr auf dem Fuß.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.02.2019
Samstag, 2. Februar 2019
Am Baobab-Wasserloch leistete heute eine wilde Kuh mit einem kleinen Kalb den Waisen Gesellschaft. Diese versuchten, an das Kalb heranzukommen und mit ihm zu spielen, aber es wollte nicht so recht klappen. Sie versuchten sogar, Tahri als Köder zu benutzen, um das Kalb anzulocken, aber kaum hatten die beiden wilden Elefanten ihren Durst gelöscht, gingen sie davon. Den Waisen blieb nur, mit dem Rest der Herde zu spielen. Ein junger Elefant wollte Rorogoi herausfordern, aber sie schreckte zurück. Panda dagegen genoss einen längeren Ringkampf mit einem der jüngeren Bullen. Als die Herde schließlich wieder aufbrach, machten sich auch die Waisen wieder auf. Arruba war als vorletzte zurück geblieben und bellte laut auf, als sie merkte, dass Ndoria hinter ihr war – vermutlich dachte sie, sie wollte ihr in den Schwanz beißen!

