Freitag, 28. September 2018
Als die Elefanten am Morgen in den Wald gingen, blieben Enkesha und Maktao an den Stallungen zurück. Maktao war gerade hinter dem Abteil, in dem das Luzernenheu gelagert wird, und versuchte, den Rüssel durch die Gitterstäbe des Tors zu stecken, um Pellets zu stibitzen. Er bekam noch rechtzeitig mit, dass seine Freunde schon weg waren und rannte ihnen hinterher. Enkesha dagegen spielte mit den Warzenschweinen und versteckte sich hinter den Gehegen vor den Keepern. Als sie merkte, dass niemand mehr da war, begann sie herumzubellen, rief nach den anderen und rannte an den Stellungen umher. Tagwa hörte sie und kam – wie eine treusorgende Mama – zurück geeilt, um sie abzuholen. Enkesha freute sich sehr, als Tagwa näher kam und wurde mit ausführlichen Umrüsselungen in den Wald eskortiert.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 27.09.2018
Donnerstag, 27. September 2018
Shukuru lässt sich das Gras schmecken
Die Waisen auf der Wiese
Mwashoti grast mit seinen Freunden
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.09.2018
Donnerstag, 27. September 2018
Murera und Sonje mussten am Morgen Lima Lima im Auge behalten, die immer wieder Shukuru bedrängte und versuchte, an ihre Pellets zu kommen. Nachdem sie sie geschubst hatte, gingen ihr Murera und Sonje hinterher und kollerten ihr zu, während sie sie von Shukuru weg lotsten. Nach der Mittagsmilch war Shukuru als erste beim Schlammbad. Alle matschten sich schön ein, sodass noch ihre Augen unter der Matschschicht hervor schauten. Sogar Albino Jasiri konnte man kaum noch von den anderen unterscheiden!
Waisenblogs-Bilder Voi, 27.09.2018
Donnerstag, 27. September 2018
Mashariki an einem umgefallenen Baum
Mudanda lehnt sich an einen Baumstumpf
Bada grast geschäftig
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.09.2018
Donnerstag, 27. September 2018
Die Waisen grasten heute alle zusammen nördlich der Stallungen, wo Ishaq-B, Embu und Panda einen Plan ausheckten, Tahri und Araba von Ndii und Kenia zu entführen. Er schlug aber fehl, denn die beiden älteren Kühe passten gut auf ihre Adoptivkinder auf. Nach einem kurzem Schlammbad am Baobab-Wasserloch gingen sie zur Nordseite des Mazinga-Bergs, wo sie im Schatten einer Akazie grasten. Lasayen schubste an einem abgestorbenen Baumstamm herum, um ihn umzuwerfen. Mashariki schaute ihm zu, und offenbar gefiel ihr das gar nicht, denn sie ging zu ihm und fing an, ihn weg zu schubsen. Kenia und Ndii wollten dann mit der Herde zum großen Wasserloch gehen, aber Mbegu hatte andere Pläne und nahm ihre Getreuen mit den Berg hinauf. Lentili, Bada und Arruba gingen in die entgegengesetzt Richtung los. Schließlich gaben Kenia und Ndii klein bei und machten es sich zwischen den beiden Gruppen bequem.

