Montag, 28. Oktober 2019
Ambo hielt sich heute beim Grasen hinter Turkwel auf, als diese nach hinten austrat und ihn im Gesicht erwischte. Er zog sich vorsichtig zurück, ärgerte sich aber bestimmt sehr über Turkwel und wünschte sich wohl, dass er größer wäre als sie, um sich rächen zu können! Enkikwe wird inzwischen wieder aktiver und forderte heute Tusuja zum Kräftemessen heraus; das ist ein gutes Zeichen, dass er sich weiter erholt. Naseku legte eine Pause ein, um sich unter einem Baum auszuruhen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.10.2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Die Waisen grasten heute in dem Gebiet nördlich der Stallungen. Esampu rollte sich ein wenig auf dem Boden herum, und Mapia kam an einem verknöcherten Baum vorbei, an dem er sich die Beine kratzen konnte. Kamok graste inmitten der felsigeren Stellen. Barsilinga, Kithaka und Lemoyian verabschiedeten sich und gingen ihrer eigenen Wege. Am Abend kratzte sich Malkia auf dem Heimweg noch etwas an einem Baum, während Ambo sich mit feuchter Erde einstaubte. Lemoyian und Kithaka tauchten erst gegen 21 Uhr wieder an der Auswilderungsstation auf.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.10.2019
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Am Morgen blieb es relativ ruhig, als die Waisen nach der Milchfütterung aus den Gehegen kamen. Mteto kam als erste der Nesthäkchen-Gruppe heraus, und Maramoja führte die mittlere Gruppe an. Einige gingen direkt zur Tränke, während andere sich ans Luzernenheufrühstück machten. Kilaguni und Chaimu kamen zu Besuch und freuten sich, mit ihren jüngeren Freunden Luzernenheu fressen zu können. Chaimu teilte sich einen Heuballen mit Mundusi und Mteto und ging dann zur Tränke, um mit Ambo etwas Wasser zu saufen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.10.2019
Samstag, 5. Oktober 2019
Am Morgen waren Orwa und Bomani wieder pünktlich zum Luzernenheufrühstück zur Stelle. Ndiwa und Kuishi vertrieben sich die Zeit mit Kratzen an den umliegenden Felsen, während die Keeper die Heuballen verteilten. Danach gingen Barsilinga, Olsekki, Pare, Namalok und Wanjala zur Tränke hinunter und soffen zusammen mit einem wilden Bullen Wasser. Orwa und Bomani begleiteten die Waisen hinaus in den Busch. Eine Gruppe Paviane kam kreischend und schnatternd vorbei, sodass Malima, Ambo und Jotto sich ordentlich erschreckten. Die drei rannten zu den Keepern zurück. Orwa nahm sich des Problems an und verscheuchte die Paviane kurzerhand.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.09.2019
Mittwoch, 25. September 2019
Ambo lernte heute, dass man sich nicht mit einer Elefantenkuh anlegen sollte, die älter ist als man selbst! Er forderte Naseku heraus, die das aber nicht auf sich sitzen lassen konnte. Ambo ist schließlich deutlich jünger als sie und erst seit ein paar Monaten in Ithumba. Sie machte Ambo schwer zu schaffen, sodass er schließlich davon rannte und um Hilfe rief. Die anderen Jungs schauten aber nur zu, wie er eine wichtige Lektion in seinem Leben lernte!

