Dienstag, 12. September 2017
Kauro grast, und ein Keeper schaut zu
Kuishi und Mteto grasen zusammen
Blog über Elefantenwaise Kauro
Dienstag, 12. September 2017
Kauro grast, und ein Keeper schaut zu
Kuishi und Mteto grasen zusammen
Dienstag, 12. September 2017
Gestern hatte es eine neue Rettung gegeben, und der neue Baby-Elefant verbrachte eine recht friedliche erste Nacht bei seiner neuen menschlichen Familie. Er ist schon ein wenig älter und daher nicht sehr aggressiv, was häufig bei etwas größeren Babys zu beobachten ist. Kauro, der älteste der Waisen im Waisenhaus, begrüßte und beruhigte ihn, indem er ihn ausführlich berüsselte. So wusste der Neuankömmling, dass er in Sicherheit war, und er war offenbar sehr dankbar, gerettet worden zu sein. Als Kauro in den Busch hinaus aufbrach, wurde er allerdings sehr unruhig und rüttelte an den Gehegewänden, weil er seinen neuen Freund begleiten wollte. Er ist aber noch nicht soweit, denn er muss sich erst noch besser an die Keeper und die neue Milch gewöhnen, die etwas anders ist als das, was er gewohnt ist. Die arme Kuishi musste in ein anderes Gehege ziehen, was sie nicht gerade befürwortete – sie brüllte die ganze Nacht protestierend. Als sie am Morgen herauskam, rannte sie erst einmal in ihr altes Gehege, um nachzusehen, was los war; dort fand sie Kauro vor, und das neue Baby nebenan in Kauros altem Gehege.
Samstag, 9. September 2017
Nach der Milch um 9 Uhr gingen die Waisen wieder in den Busch hinaus und waren guter Dinge, bis sie plötzlich auf Ex-Waisen-Nashorn Solio trafen! Ndiwa, Mundusi, Kauro, Rapa, Sana Sana, Mteto und Ngilai stolperten quasi über sie, als sie gerade inmitten eines dichten Gebüschs lag und sich ausruhte. Solio machte sich sofort mit lautem Schnauben bemerkbar, woraufhin die Babys in alle Richtungen auseinander liefen. Der Rest der Waisen hörten das Getröte und kamen herbei geeilt, um zu sehen, was los war. Nur die kleinen Musiara, Sattao, Maktao und Luggard, die bei den Keepern waren, bekamen nichts davon mit. Solio wurde die Aufregung zu viel, und sie beschloss, davonzugaloppieren; Mbegu, Godoma, Kauro, Maramoja und Rapa liefen hinter ihr her, bis sie im Wald verschwunden war. Danach blieben alle noch eine Weile unruhig und machten das Gestampfe und Getröte zu einem neuen Spiel. Es war erst vorbei, als Maktao protestierend aufschrie, nachdem Luggard ihn nicht am Schwanz hatte nuckeln lassen – die Mini-Mamas eilten an seine Seite, um ihn zu beruhigen.
Dienstag, 5. September 2017
Kauro grast
Pare beim Schlammbad
Sattao untersucht Maishas Mund
Enkesha futtert
Dienstag, 5. September 2017
Die Waisen waren am Morgen im Wald sehr aufgekratzt. Die älteren wie Kauro, Ndotto, Lasayen, Mbegu, Maramoja, Pare, Godoma und Rapa rannten und stampften wild umher und trompeteten. Die kleineren, wie Sattao, Musiara, Maktau, Tamiyoi und Enkesha wuselten auch herum, allerdings nicht so laut und heftig wie die anderen; sie hielten sich lieber an der Seite, um nicht umgerannt zu werden. Tamiyoi spielte fröhlich mit den kleinen Jungs, die sie sehr gern hat. Wenn die Waisen sich so benehmen, ist das häufig ein Zeichen, dass eine neue Rettung bevorsteht – und tatsächlich hatten die telepathischen Elefanten wieder recht! Ein kleines Baby war gerettet worden und wartete in Voi auf das Rettungsteam, das es nach Nairobi bringen sollte. Es war völlig ausgezehrt von Wildhütern gefunden worden und war auch noch sehr schwach, als es gegen 15 Uhr im Waisenhaus ankam. Es ist ein kleines Mädchen von weniger als einem Jahr und offensichtlich ein Opfer der Dürre in Tsavo.