Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Als Murera und Faraja zur Milchfütterung kamen, hatten sie es nicht besonders eilig. Faraja wartete sogar auf Murera, sodass sie gemeinsam ankamen. Murera wollte dann aber gar keine Milch, sondern ging lieber gleich zum Wasserloch, wo die anderen schon badeten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Shukuru war am Morgen als erste draußen, und ging auf dem Weg in den Wald voraus. Alamaya kam dicht dahinter, und offenbar ging Shukuru ihm zu langsam, sodass er begann, sie von hinten zu schieben. Anstatt aber schneller zu laufen, ging Shukuru einfach zur Seite, damit er passieren konnte. Das tat er allerdings nicht, sondern wartete auf Lima Lima, die die beiden überholte und die Waisen dann zu den Umani-Hügeln brachte. Dort fanden sie eine große Akazie, die von den wilden Elefanten umgestoßen worden war und von der sie leckere Rinde fressen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.03.2019

Dienstag, 12. März 2019
Shukuru hielt sich heute von den anderen Waisen fern und wollte die ganze Zeit bei den Keepern bleiben. Kaum hatte sie sie aus den Augen verloren, beeilte sie sich, wieder zurück zu kommen. Sie legte nicht einmal Wert auf die Gesellschaft von Sonje, die eine ihrer besten Freunde ist. Draußen im Wald kam sie an etwas Dung von wilden Elefanten vorbei. Sie untersuchte ihn, wie es Elefanten häufig tun, um herauszufinden, welche Pflanzen sie fressen können. Danach ließ sie ihn wieder fallen. Als Alamaya den Dung fand, schnüffelte er daran herum, aber interessierte sich nicht weiter dafür.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.03.2019

Montag, 11. März 2019
Die wilden Bullen, die die Waisen besuchen, gewöhnen sich immer mehr an sie. Lima Lima ist immer die erste, die sie begrüßt, und manchmal gefällt es ihnen so gut bei den Waisen, dass sie gar nicht so schnell wieder gehen wollen. Heute wurde Ngasha wohl etwas eifersüchtig auf einen von ihnen und ging zu ihm, um ihn zu schubsen. Er hatte allerdings nicht daran gedacht, dass er viel größer und stäker als er war, und wurde prompt zurück in den Wald gescheucht. Ziwa hörte ihn um Hilfe schreien, und zusammen mit Faraja rannte er zu ihm. Als sie ihn unter einem Baum, unter dem er sich versteckte, gefunden hatten, beruhigten sie ihn wieder, aber wussten auch nicht so recht, was sie tun sollten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Alamaya war heute in Spiellaune und begann einen Ringkampf mit Mwashoti, den die beiden sehr genossen. Zongoloni stellte sich schließlich zwischen die beiden; offenbar sorgte sie sich um Mwashotis Bein, und war der Meinung, dass Alamaya lieber mit den anderen Jungs rangeln sollte. Mwashoti ging zu Murera und Sonje – er ist ein braver Junge, wohingegen Alamaya manchmal mit jedem Elefanten, der ihm über den Weg läuft, eine Rangelei anfängt.