Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.09.2020

Samstag, 26. September 2020
Die Waisen nahmen heute eine neue Route durch den Wald und kamen an Stellen vorbei, an denen sie noch nie zuvor gewesen waren. Als alle grasten, tauchte überraschend Alamaya auf. Er scheint öfter einmal lieber auf eigene Faust unterwegs zu sein, statt sich Zongolonis kleiner Herde anzuschließen. Murera freute sich, ihn zu sehen und begrüßte ihn herzlich. Sie passte allerdings auch gut auf, dass der übermütige Alamaya nicht ihrem Schatz Luggard zu nahe kam! Nach der Mittagsfütterung, während die Waisen sich im Schlamm wälzten, machte sich Alamaya wieder auf in den Wald. Lima Lima begleitete ihn bis zum Waldesrand und kam dann zurück zur Waisenherde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020
Die Waisen grasten am Nachmittag gerade im Wald, als sie auf ein paar wilde Bullen trafen. Murera war natürlich besonders vorsichtig, vor allem wegen Luggard, und zog sich mit ihrem kleinen Schützling etwas ins Dickicht zurück. Die wilden Elefanten waren aber ziemlich freundlich und ließen sich von der Waisenherde oder den Keepern gar nicht einschüchtern. Als Zongoloni und ihre Kollegen sich später dazu gesellten, kamen auch die wilden Bullen mit und begleiteten die Waisen ein Stück zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020
Mwashoti versuchte seine Klettertouren heute zur Abwechslung einmal bei Quanza. Quanza ist allerdings größer als er, sodass er keine Chance hatte, hoch zu kommen, so sehr er sich auch anstrengte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.09.2020

Donnerstag, 24. September 2020
Die Waisen genehmigten sich heute ausgiebige Schlammbäder, planschten und wälzten sich dabei herum und schuffelten sich die Hinterteile im Matsch. Shukuru und Enkesha kamen als erste wieder heraus und gingen zum Staubbad über, um Mwashotis ausgelassenen Badeaktivitäten zu entkommen. Mwashoti versucht in letzter Zeit häufig, auf Lima Lima zu klettern. Das gefällt dieser gar nicht, und so geht sie ihm auch aus dem Weg, so gut es geht.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.09.2020

Mittwoch, 23. September 2020
Als die Nachteulen Faraja, Ngasha, Zongoloni, Jasiri, Ziwa und Alamaya heute Morgen nicht an den Stallungen auftauchten und sich auch zur Mittagsfütterung nicht sehen ließen, beschlossen die Keeper, mit einem Fahrzeug die Gegend abzufahren und nach ihnen zu suchen. Als sie an einem Stück dichten Waldes vorbei fuhren, kamen plötzlich Faraja und Zongoloni aus dem Dickicht heraus. Die Rasselbande kennt das Geräusch des Autos, das normalerweise die Milch bringt, sehr gut – vielleicht dachten sie, es erwartete sie eine Überraschungs-Portion Milch! Die Keeper hatten natürlich keine Milch dabei, aber alle freuten sich über das Wiedersehen. Alamaya kam als nächster heraus, und danach Jasiri, Ngasha und Ziwa. Alle sahen sie gesund und munter aus, und die Keeper konnten zufrieden wieder zurück zur Auswilderungsstation fahren.