Mittwoch, 4. September 2019
Nabulu und Kiombo sind sich in einigen Punkten sehr ähnlich – sie sind beide recht nervös und unsicher, wenn sie die anderen nicht um sich haben. Auch bei der Milchfütterung trinken sie lieber in Gegenwart eines anderen Waisen, sonst fühlen sie sich nicht so recht wohl. Wenn sie als letzte zur Milchfütterung kommen, nähern sie sich den Keepern nur sehr vorsichtig, statt angerannt zu kommen. Wenn sie dann fertig sind, versuchen sie gar nicht erst, noch mehr Milch zu ergattern, wie Kiasa, Luggard, Mukkoka, Sattao, Maktao und Larro, sondern gehen direkt zurück in den Busch. Luggard dagegen ist immer auf der Suche nach mehr Milch und schleicht sich gern zur Schubkarre, um nach welcher zu suchen. Auch wenn alle Flaschen leer sind – er hebt jede einzelne mit dem Rüssel hoch und nuckelt noch einmal daran, um keinen Tropfen zu verschwenden!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.09.2019
Dienstag, 3. September 2019
Kiombo und Dololo scheinen sich ganz schön vor Pavianen zu fürchten! Heute Morgen grasten die Waisen draußen im Busch, als eine Gruppe Paviane springend und rennend angelaufen kam. Einer von ihnen jagte plötzlich einen anderen mitten durch das Fleckchen, an dem Dololo und Kiombo gerade futterten! Das versetzte den beiden Waisen einen so großen Schrecken, dass sie laut trompetend losrannten! Sie flitzten an der ganzen Herde vorbei und hörten auch nicht auf die Keeper, die sie riefen und zu beruhigen versuchten. Bis zurück zu den Stallungen rannten sie und versteckten sich in einem der Ställe! Als die Keeper sie wieder abholten und zurück in den Wald brachten, waren sie immer noch nervös, denn sie konnten die Paviane, die hinaus in den Nationalpark liefen, immer noch hören. Erst als sie alle weg waren, beruhigten sich Kiombo und Dololo wieder.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.09.2019
Sonntag, 1. September 2019
Nach der Mittagsmilch gingen die Waisen gleich zum Schlammloch weiter, wo sie sich ein ausführliches Bad gönnten. Tamiyoi, Maisha, Enkesha und Nabulu saßen alle auf ihrem Hintern im Matsch und bespritzten sich begeistert mit dem Rüssel. Nicht alle der Waisen hatten allerdings Lust aufs Schlammbad – Kiombo und Sattao wollten lieber im Trockenen bleiben und von den Büschen rund ums Wasserloch fressen. Als die Keeper zu ihnen kamen und versuchten, sie mit etwas Schlamm zu bewerfen, rannte Kiombo trompetend und protestierend weg!
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019
Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen

