Dienstag, 16. Juli 2019
Mbegu und Godoma führten am Morgen die Waisen hinaus zu den Weidegründen. Bei der mittäglichen Milchfütterung am Baobab-Wasserloch kamen Tagwa, Sagala, Emoli, Tahri, Murit und Araba als erste an. Nachdem sie gebadet hatten und ihren Durst an der Tränke stillten, sahen sie, wie eine große wilde Herde angerannt kam. Das verunsicherte die Waisen so sehr, dass sie sich eilig zurückzogen, wobei allerdings Sagala an der Tränke zurückblieb. Als sie auch die wilde Herde sah, die eine große Staubwolke aufwirbelte, rannte sie bellend ihren Freunden hinterher, sodass sie alle zusammen zum nachmittäglichen Grasen aufbrechen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.07.2019
Donnerstag, 4. Juli 2019
Lentili, Arruba und Suswa übernahmen das Kommando auf dem Weg zu den Weidegründen. Mbegu tat ihr bestes, um ihre kleine Gruppe beisammen zu halten; schließlich hat sie jetzt auch Sagala, Tagwa und Emoli an Bord! Am Baobab-Wasserloch wimmelte es nur so von wilden Elefantenherden. Sagala stellte sich zu einer der Herden an die Tränke, um zu saufen. Als eine große Kuh ihr mit ihrer Familie entgegenkam und sie begrüßen wolle, verlor sie aber die Nerven und rannte davon! Zusammen mit den anderen Waisen fasste sie schließlich wieder Mut und kam mit ihnen zurück an die Tränke und zu ihren wilden Kollegen. Ishaq-B und Lasayen machten eine große Show aus ihrem Bad im Wasserloch, aber bald mussten die Waisen wieder aufbrechen, damit sie noch genug grasen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.07.2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Die Waisen waren am Morgen wie üblich mit ihrer Milch und dem Ergänzungsfutter beschäftigt. Ndoria und Mbirikani, die am Vorabend nicht mit zu den Stallungen gekommen waren, hatten die Nacht draußen im Busch verbracht und tauchten auch am Morgen nicht auf. Nguvu tobte herum um drohte dem Waisen-Eland Tawi, der hinter einem Zaun ebenfalls Pellets futterte. Tawi wusste aber, dass Nguvu ihm nicht gefährlich werden konnte, weil er nicht durch den Zaun kam, der die beiden trennte. Mittags trafen die Waisen dann am Baobab-Wasserloch auf Ndoria und Mbirikani. Nachdem sie ihre Milch getrunken, Wasser gesoffen und gebadet hatten, näherte sich noch eine wilde Herde. Mbegu wurde das unheimlich, und sie manövrierte ihre Schützlinge weg, sodass sie nicht weiter mit ihren wilden Artgenossen spielten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2019
Montag, 1. Juli 2019
Mudanda und Bada spielten am Morgen auf den roten Erdhaufen. Sie warfen Rüsselvoll Erde in die Luft, und ein Pavian, der in der Nähe saß, schaute ihnen staunend zu. Mbegu führte dann die Waisen hinaus zu den Weidegründen, mit Emoli, Tagwa und Sagala an ihrer Seite, die offenbar jetzt auch Teil ihrer kleinen Herde von bisher sechs Mitgliedern geworden sind.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2019
Am 16. Oktober kam Neuzugang Roho bei uns an. In Kiswahli bedeutet sein Name so viel wie „Seele“. Die Waisen waren sofort in ihn vernarrt und haben ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Das wird ihm sicherlich dabei helfen, besser über den Verlust seiner Familie hinwegzukommen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha, Maisha und Kiasa weichen nicht von seiner Seite, nicht einmal an der Suhle und bei der Milchfütterung. Wenn er abends in seinen Stall gehen soll, wird er von Ziwadi begleitet, bevor sie in ihren eigenen Stall geht und ihre Milch bekommt. Das scheint Roho zu beruhigen, nachdem er anfangs sehr angespannt war, wenn er abends in sein Nachtlager gehen sollte. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen

