Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.04.2020

Samstag, 4. April 2020
Alamaya hatte am Morgen einen interessanten Busch gefunden, und er ging ein paarmal um ihn herum, um von allen Seiten davon zu fressen. Mwashoti ging zu ihm, und Alamaya nahm ihn mit ins Dickicht hinein. Sie suchten sich zum Grasen ein Plätzchen weiter oben am Berg. Als es langsam Zeit für die Mittagsfütterung wurde, riefen die Keeper die beiden, und als die Waisen zu ihrer Milch kamen, sahen viele von ihnen sehr dunkel aus – sie hatten offenbar kurz zuvor ein ausgiebiges Schlammbad genommen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.03.2020

Sonntag, 29. März 2020
Mwashoti schien am Vormittag sehr hungrig zu sein. Im Wald suchte er sich nicht einen Zweig nach dem anderen aus, sondern stopfte sich das Grün von den Büschen in den Mund so schnell es ging. Es schien gar nichts mehr hinein zu passen, und er kaute wie ein Weltmeister!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.03.2020

Dienstag, 17. März 2020
Mwashoti kam am Vormittag an einem üppigen grünen Busch vorbei, der auch noch wunderbar im Schatten eines Baumes stand. Er schlich sich unauffällig davon, damit niemand etwas von seinem tollen Fund mitbekam und ihm den Leckerbissen streitig machen konnte. Es funktionierte aber nicht ganz, denn Shukuru sah ihn im Gebüsch verschwinden und folgte ihm. Zu zweit ließen sie sich dann das frische Grün schmecken und kehrten dann zurück zur Herde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.03.2020

Montag, 2. März 2020
Alamaya dachte heute, er wäre schon groß und könnte auf eigene Faust losziehen. Er überlegte es sich allerdings schnell anders, als er lautes Bellen von wilden Elefanten im Wald hörte. Er rannte zurück zu Quanza, die aber nicht besonders besorgt zu sein schien und weiter ihre Zweige futterte. Mwashoti hatte das Geschrei auch gehört und stellte die Ohren auf; er konnte aber nicht so recht ausmachen, aus welcher Richtung es kam, und so zog er sich lieber zu Murera zurück. Quanza hob kurz den Rüssel, um zu schnuppern, aber graste gleich weiter, nachdem sie festgestellt hatte, dass es nur ihre wilden Freunde und ein paar lärmende Paviane waren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.02.2020

Donnerstag, 27. Februar 2020
Am Morgen hatte Alamaya einen großen grünen Busch gefunden, von dem er so schnell es ging zu futtern begann, bevor die anderen ihn auch entdecken würden. Murera war in seiner Nähe und wollte gerade dazu kommen, als ein lautes Kollern und Trompeten zu hören war. Murera schaute sich um und stellte fest, dass es Mwashoti gewesen war. Sie eilte schnell zu ihm, stellte aber fest, dass es keinerlei Probleme gab – er hatte wohl einfach nur so ein wenig Lärm gemacht. Sie blieb den Rest des Tages bei ihm und begleitete ihn auch zur Milchfütterung am Mittag.