Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.04.2020

Mittwoch, 29. April 2020
Murera beschloss heute, ihren Mittagsschlaf gleich auf dem Staubhaufen zu machen, an dem sich die Waisen normalerweise einstauben. Mwashoti ging mit ihr dorthin und wartete daneben, bis auch Sonje sich ihnen anschloss. Sonje und Murera teilen sich weiterhin die Aufgabe, auf die kleinen Mwashoti und Alamaya aufzupassen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.04.2020

Samstag, 25. April 2020
Sonje war am Morgen in Spiellaune und kniete sich hin und schuffelte sich die Wangen und Stoßzähne am Boden. Sie spekulierte wohl darauf, dass einige der jüngeren Waisen mitspielen würden. Lima Lima kam ihr entgegen, überlegte es sich dann aber anders. Auch Alamaya und Mwashoti schienen erst Interesse zu zeigen, aber begannen dann doch lieber gleich mit dem Grasen. Faraja und Ngasha gingen ihrer eigenen Wege und suchten sich ein Plätzchen abseits der anderen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2020

Dienstag, 21. April 2020
Heute wurde in den Ebenen der Chyulu-Berge gegrast, wo es viel leckere Vegetation gibt. Murera legte sich auf den Boden, um ein wenig mit den anderen zu spielen. Hinterher hatte sie allerdings Mühe, wieder aufzustehen. Sie rollte ein paarmal hin und her und nach einigen Versuchen schaffte sie es schließlich und war erleichtert, wieder auf den Beinen zu sein. Dann musste noch Mwashoti aufstehen, aber inmitten all seiner Freunde hatte er nicht genug Platz! Schließlich bellte er laut auf, und einige der anderen halfen ihm, wieder hoch zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.04.2020

Montag, 13. April 2020
Faraja ärgerte heute Mwashoti und verwickelte ihn in einen Ringkampf. Er dachte wohl, dass er leicht mit Mwashoti fertig werden würde, aber Mwashoti gab sich alle Mühe, es ihm so schwer wie möglich zu machen! Schließlich gab Faraja auf, nachdem er eingesehen hatte, dass Mwashoti doch stärker ist, als er gedacht hatte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.04.2020

Sonntag, 12. April 2020
Die Waisen hatten am Morgen gute Laune. Shukuru schaute ihrem Keeper in die Augen, als ob sie ihm ein Geheimnis anvertrauen wollte. Er flüsterte ihr liebevoll zu, und sie antwortete mit leisem Gekoller. Alamaya schlich sich an, hatte aber offenbar nichts böses im Sinn, sondern wollte einfach nur neben Shukuru und ihrem Keeper laufen. Alamaya kann auch sehr nett zu Shukuru sein, wenn er will! Mwashoti scharwenzelte auch um sie herum; vielleicht hoffte er, auch umsorgt zu werden wie Shukuru, doch als er merkte, dass der Keeper vollauf mit ihr beschäftigt war, ging er wieder davon.