Mittwoch, 8. Januar 2020
Gegen 6 Uhr morgens fing es an, heftig zu regnen, und einige der Waisen hatten keine Lust herauszukommen. Maktao und Larro zum Beispiel mögen es gar nicht, bei Regen ihre Ställe zu verlassen, und die Keeper zwingen sie auch nicht dazu. Sie öffnen nur morgens die Gehegetore und Stalltüren und überlassen es den Elefanten zu entscheiden, wann sie herauskommen wollen. Maktao und Larro standen nur in ihren Türen und schauten dem Regen zu, während einige andere wie Tagwa, Maisha, Nabulu, Kiasa und Roho sich unter dem Dach von Dololos, Rohos und Mukkokas Ställen unterstellte. Roho war dann der erste, der sich nach draußen traute! Kaum war er los gegangen, folgten ihm die anderen auf dem Fuße hinaus in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.01.2020
Dienstag, 7. Januar 2020
Musiara hat, jetzt da er mit den älteren Waisen zur Mittagsfütterung geht, seine alte Freundschaft mit Sattao wieder aufleben lassen. Draußen im Wald tollten die beiden heute bei einem Ringkampf herum. Sie waren so vertieft und ausgiebig mit ihrer Rangelei beschäftigt, dass Tagwa sich nach einer Weile Sorgen zu machen schien dass sie den kleinen Babys zu nahe kommen würden. Sie rannte zu ihnen hinüber und trennte die raufenden Jungs. Als die zwei sie kommen sahen, ahnten sie schon, dass ihr Spiel damit beendet sein würde, und so gingen sie brav wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.01.2020
Dienstag, 7. Januar 2020
Als die jüngeren Waisen nach der Mittagsfütterung wieder in den Wald gingen, schienen sie voller Enthusiasmus zu sein. Larro ging ihnen voran, und als sie den Wald erreichte, flitzte sie aufgeregt trompetend davon! Maktao lief ihr schnell hinterher, und sogar Ziwadi rannte fröhlich mit den beiden mit! Kiasa, die mit Roho und Naleku dahinter kam, ließ sich auch anstecken und rannte begeistert herum, sodass schließlich auch die beiden Kleinen mitmachten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.01.2020
Sonntag, 5. Januar 2020
Mukkoka zog letzten Abend in den Stall neben Naleku um, damit das neue Mädchen etwas Gesellschaft hatte. Das schien allerdings Dololo gar nicht zu gefallen, und er lief die ganze Nacht in seinem Stall auf und ab und wunderte sich, dass sein Freund Mukkoka nicht mehr da war. Daraufhin machte sich wiederum Roho Sorgen, weil sein Nachbar Dololo so unruhig war! Die beiden kollerten und trompeteten die ganze Nacht und fanden keinen so richtigen Schlaf. Naleku dagegen freute sich und hielt sich die ganze Nacht an der Wand zwischen ihrem und Mukkokas Stall auf; so konnte sich sich gut entspannen. Am Morgen hatte Mukkoka dann eine treue Freundin, denn Naleku folgte ihm draußen im Wald, wohin er auch ging. Maisha und Tagwa gesellten sich auch dazu, und alle gaben sich die beste Mühe, dass es Neuling Naleku gut ging.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.01.2020
Samstag, 4. Januar 2020
Gestern wurde ein neuer Weisenelefant gerettet, ein kleines Mädchen, das Naleku genannt wurde. Sie war sehr verwirrt von ihrer neuen Umgebung und hatte keine geruhsame Nacht! Am Morgen wurde beschlossen, dass sie tagsüber nicht im Gehege bleiben, sondern mit dem Rest der Herde hinausgehen sollte. Also wurden nach der morgendlichen Milchfütterung die älteren Mädchen zu den Stallungen zurück gebracht, um sie abzuholen. Tamiyoi führte die Gruppe an, und die Mädchen waren gespannt, den Neuling kennenzulernen, und gingen schnurstracks zu ihrem Stall. Naleku war zunächst etwas zurückhaltend, kam aber schließlich heraus, um ihre neue Familie zu beschnuppern. Alle Waisen freuten sich, sie kennenzulernen – nur der kleine Roho schien etwas eifersüchtig zu sein, weil jetzt Naleku im Mittelpunkt des Interesses stand. Er schubste sie immer wieder, sodass Maisha schließlich aus Sorge um ihr Wohlbefinden nicht mehr von Nalekus Seite wich. Sie begleitete sie am Abend auch zurück zu ihrem Stall.

