Sonntag, 17. November 2019
Normalerweise stibitzen die kleinen Babys Futter aus den Mündern ihren älteren Artgenossen, aber bei Tagwa und Ziwadi war es heute umgekehrt! Tagwa blieb heute bei Ziwadi, während diese Gras pflückte und fraß. Dabei nahm Tagwa ihr immer wieder etwas aus dem Mund. Möglicherweise wollte sie aufpassen, dass Ziwadi nichts fraß, was ihr und ihrem Magen schaden könnte; was immer es war, bestimmt gab es einen triftigen Grund für ihr Verhalten!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.11.2019
Samstag, 16. November 2019
Enkesha ist ein wenig anders als die anderen Mädchen im Waisenhaus; sie ist gern für sich allein und ist unabhänging von den anderen. Das sieht man öfter bei jungen Bullen, aber für Mädchen ist es eher ungewöhnlich. Sie stiehlt sich häufig von der Herde weg und grast für sich, und sie spielt auch nur gelegentlich mit den anderen. Heute Morgen war ihr wohl wieder nach etwas Einsamkeit, denn sie graste abseits der Herde und kam nur zur Milchfütterung zurück. Dabei macht sie auch niemals Ärger oder nervt die anderen oder die Keeper. Sie ist ein freundliches und sanftmütiges Elefantenmädchen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.11.2019
Donnerstag, 14. November 2019
Bei der öffentlichen Besuchsstunde begann es heute kräftig zu regnen, als die erste Gruppe Waisen gerade ihre Milch trank. Die Elefanten rannten zu ihren Keepern und stellten sich mit ihnen unter einer Akazie unter, während Chef-Keeper Edwin seine Ansprache so gut es ging beendete. Roho, Ziwadi, Kiasa, Maktao, Larro und Mukkoka versuchten sich währenddessen, vor dem Regen zu verstecken.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.11.2019
Donnerstag, 14. November 2019
Frechdachs Dololo darf man nicht aus den Augen lassen, wenn er in der Nähe der kleinen Babys ist. Heute scheuchte er Roho herum und versuchte, auf ihn zu klettern. Kiombo eilte Roho zu Hilfe und schob Dololo weg, damit er sich zu Nabulu flüchten konnte, die als einzige der älteren Waisen in der Nähe war. Es dauerte allerdings auch nicht lange, bis Maisha angerannt kam, um nachzusehen was los war und den kleinen Roho mitzunehmen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.11.2019
Mittwoch, 13. November 2019
Am Morgen regnete es unaufhörlich, und die Waisen hatten es nicht leicht herauszukommen. Ziwadi und Roho sollten erst einmal drin bleiben, um vor dem Regen geschützt zu sein. Aber auch Larro, Maktao, Mukkoka und Dololo wollten nicht nass werden und stellten sich unter dem Vordach von Rohos Stall unter. Tagwa, Maisha und einige der anderen warteten ab, ob der Regen nachlassen würde, aber schließlich beschlossen sie, doch in den Wald hinaus zu gehen. Maisha hatte offenbar gemerkt, dass Roho nicht dabei war, und so kehrte sie um und rannte kollernd zu seinem Stall. Tagwa kam direkt hinterher, und als sie an Rohos Stalltür angekommen waren, versuchte der kleine Junge herauszukommen. Die zwei Mädchen rüttelten so lange an seiner Tür herum, bis sie schließlich geöffnet wurde, und da kam Roho heraus und war begeistert, sich seinen Freunden anschließen zu können! Den Keepern war nicht so recht wohl dabei, denn starker Regen kann für die ganz kleinen Elefanten, die sich nicht unter dem Bauch der Mutter unterstellen und sich an ihr wärmen können, gefährlich werden. Manchmal brauchen die Kleinen aber auch die Nähe und Fürsorge ihrer Artgenossen, und so flitzten die drei hinaus in den Wald. Sie ließen sogar den Rest der Herde, der sich noch unschlüssig war, ob es schon hinaus gehen sollte, hinter sich. Tagwa und Maisha schienen aber auch ein schlechtes Gewissen zu haben, dass sie Roho mit hinaus in die Kälte genommen hatten, denn sie gingen woanders hin als die anderen. Die Keeper hatten sie aber bald wiedergefunden, und als der Regen einfach nicht aufhören wollte, nahmen sie Roho doch wieder mit zurück, damit er sich – zusammen mit Ziwadi – an den Stallungen unterstellen konnte und so wenigstens vor dem Regen geschützt war.

